Interclub NLA

Froburg Trimbach muss gegen den Leader Seeblick fleissig punkten

In der Doppelrunde vom Wochenende konnten die Trimbacher ihre beiden Partien gegen GC und Genf für sich entscheiden. Die Resultate waren aber zu knapp; vor dem abschliessenden Spieltag liegen sie immer noch ausserhalb der Finalrunden-Plätze.

In der dritten Runde vom Samstag feierten die Trimbacher ihren ersten Saisonsieg. Ein knappes 5:4 daheim gegen die Grasshoppers, die dieses Jahr gänzlich auf ausländische Verstärkungen verzichten und mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genf und einer 3:6-Niederlage gegen Neuenburg in die Saison gestartet waren.

Nach den ersten drei Matches lagen die Froburger zu Hause im Hintertreffen. Ihre Nummer zwei, der Spanier Pedro Martinez setzte sich gegen Raphael Baltensperger mit 6:2 und 6:4 durch. Doch Jonas Schär gegen Jérôme Kym (0:6, 6:7) und Cristian Villagran gegen Henry von der Schulenburg (3:6, 4:6) standen auf verlorenem Posten.

Die zweite Einzel-Serie gehörte dann ganz klar den Gastgebern. Trimbachs spanische Nummer eins Pablo Andujar gestaltete auch seinen fünften Einsatz in dieser Saison erfolgreich. Die Weltnummer 53 musste gegen Leandro Riedi (N2) zwar die ersten drei Games abgeben, gewann danach aber deren neun in Serie. Am Ende setzte er sich mit 6:3 und 6:1 durch.

Adam Moundir (N1) und Jeffrey von der Schulenburg lieferten sich einen packenden ersten Satz, den der schweizerisch-marokkanische Doppelbürger in den Diensten des TC Froburg Trimbach mit 7:5 für sich entschied. Den zweiten Durchgang holte er sich mit 6:1. Und schliesslich besiegte der Hägendörfer Mischa Lanz Raphael Lustenberger mit 6:4 und 6:3. Mit dem 4:2-Vorsprung hatte sich das Heimteam vor den Doppel-Begegnungen in eine gute Ausgangslage gebracht.

Die Grasshoppers fanden aber aus dem Zwischentief heraus. Auf der Position eins machten Raphael Baltensperger und Jeffrey von der Schulenburg mit dem Duo Adam Moundir/Mischa Lanz kurzen Prozess (6:1, 6:1). Jérôme Kym und Henry von der Schulenburg gewannen gegen die einheimischen Pedro Martinez und Nico Borter. Dank Pablo Andujars sechstem Sieg im sechsten Spiel dieser Saison – ein hart umkämpftes 3:6, 6:2 und 10:7 zusammen mit Dario Huber – setzte sich Trimbach am Ende doch noch knapp mit 5:4 durch.

Titelverteidiger Genf hatte die ersten beiden Partien gegen GC (3:6) und Seeblick Zürich (2:7) deutlich verloren, am Nationalfeiertag meldete er sich mit einem 5:4-Auswärtssieg bei Sonnenberg Zürich zurück und war 24 Stunden später auch für die Trimbacher ein sehr unangenehmer Gegner.

Es gelang den Froburgern dennoch, sich in den Einzel-Partien einen deutlichen 5:1-Vorsprung zu erarbeiten. Pablo Andujar bezwang den Argentinier Marco Trungelliti in drei Sätzen und Cristian Villagran setzte sich gegen Yannik Steinegger ebenfalls im Champions-Tiebreak durch. Klarer waren die Affichen zwischen Pedro Martinez und Daniel Masur (6:4, 7:6), Adam Moundir und Johan Nikles (7:6, 6:3) sowie Mischa Lanz und Luca Stäheli (6:2, 6:4). Jonas Schär dagegen musste sich Remy Bertola mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben.

Im Doppel zusammen mit Adam Moundir kassierte Trimbachs Nummer eins Pablo Andujar danach im zehnten Auftritt der Saison die erste Niederlage – 6:7 und 3:6. Das in den Einzeln nicht eingesetzte Duo Nico Borter/Dario Huber zog gegen die Genfer Marco Trungelliti und Yannik Steinegger den Kürzeren (5:7, 3:6). Einzig Cristian Villagran und Pedro Martinez sorgten mit ihrem Drei-Satz-Erfolg gegen Daniel Masur und Luca Stäheli für weiteren Punktezuwachs für die Trimbacher.

Diese sind nach vier der fünf Qualifikationsspiele auf dem fünften Platz klassiert, punktgleich mit den viertrangierten Neuenburgern und mit jeweils einem Zähler Rückstand auf Sonnenberg Zürich (3.) und die Grasshoppers (2.). Im abschliessenden Spiel empfangen die Trimbacher am Dienstag Leader Seeblick Zürich, der als einziges Team bereits für das Final-Wochenende qualifiziert ist. Weil sich gleichzeitig GC und Sonnenberg duellieren, reicht den Trimbachern wohl ein Sieg. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte dieser hoch ausfallen. Am Ende könnte jeder Punkt entscheidend sein.

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Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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