Vereinspräsident Jonas Zimmerli kann stolz sein auf sein erstes Jahr als jüngster Präsident eines kantonalen Leichtathletikverbandes der Schweiz. Die Bilanz stimmte mit einem Überschuss von 3000 Franken, und die Ehrengäste, Kantonsratspräsident Ernst Zingg und die Solothurner Vize-Stadtpräsidentin Barabara Streit-Kofmel sparten nicht mit Lob an der Arbeit des Vereins.

Erfolgreicher Nachwuchs

Ernst Zingg freute sich vor allem über die grosse Anzahl an jungen Leuten, die sich aktiv für den KLAV engagieren. Hinter jedem Newcomer stehe eine ganze Maschinerie von Trainern, Betreuern und Sponsoren, betonte Ernst Zingg. Und an erfolgreichem Nachwuchs mangelt es in der Solothurner Leichtathletik nicht, wie an der Sportlerehrung am Ende der GV offensichtlich wurde: Die Solothurner Leichtathleten gewannen insgesamt 21 Medaillen an den Schweizer Meisterschaften.

Damit dies auch weiter so bleibt, will der KLAV schon bei den jüngsten Talenten die Freude an der Leichtathletik und eine gute Zusammenarbeit fördern. So hat die Nachwuchschefin Michele Ackermann im vergangenen Jahr die «Talent Night» ins Leben gerufen. Dabei konnten sich die jungen Sportler, ihre Eltern und ihre Trainer kennenlernen und so die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.

Zusammenarbeit unter den Vereinen

Obwohl Michele Ackermann als Vorstandsmitglied zurücktrat, soll dieser Anlass weiterhin stattfinden. Ausserdem soll die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen weiter intensiviert werden. Es könne nicht das Ziel sein, einander gegenseitig das Wasser abzugraben. Nur mit gutem Kontakt untereinander wird es möglich, den aktuellen Schwung im KLAV auch in die Zukunft mitzunehmen. «Sport gibt Freude und Lebensqualität», wie Zingg in seiner Rede sagte. Der KLAV will sich dafür auch weiter engagieren.