Eishockey
Fribourg-Gottéron und Co.: Diese Vereine nehmen im Sommer am EHCO-Cup teil

Der EHC Olten hat entschieden, den als Saison-Vorbereitungsturnier ins Leben gerufene EHCO-Cup im August ein drittes Mal durchzuführen. Wiederum werden spannende ligaübergreifende Duelle im Kleinholz zu bestaunen sein. Aus der NLA wird Fribourg-Gottéron zum Test antraben.

Silvan Hartmann
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Das EHCO-Team vor einem Vorbereitungsspiel am EHCO-Cup (Archiv)

Das EHCO-Team vor einem Vorbereitungsspiel am EHCO-Cup (Archiv)

Bruno Kissling

Die EHCO-Fans dürfen sich die Tage zwischen dem 22. und 26. August dick in der Agenda eintragen: Der EHC Olten hat bekannt gegeben, dass der EHCO-Cup ein drittes Mal durchgeführt werden soll.

Eine Durchführung ist keineswegs selbstverständlich: Nach dem Knall um die Entlassung des Sportchefs, Köbi Kölliker, stand zur Diskussion, den EHCO-Cup erst im Jahr 2018 wieder auszutragen. Schliesslich kamen die Vereinsverantwortlichen zum Schluss, dass man nicht auf das eigene Vorbereitungsturnier verzichten will. «Nach der Sportchef-Vakanz mussten wir uns überlegen, ob sich der Aufwand lohnt oder es eventuell doch nebst der täglichen Arbeit zu viel wäre. Weil wir aber nicht zuletzt auf bestehende Konzepte zurückgreifen können, sollte der Aufwand im Vergleich zu den letzten Jahren geringer ausfallen», bestätigt EHCO-Medienchef Pierre Hagmann auf Anfrage.

In den erwähnten Augusttagen wird im Kleinholz in zwei Gruppen à drei Teams gespielt. Danach folgen gruppenübergreifend die Spiele um Platz 1, 2 und 3. Alle Teams bestreiten somit drei Partien im Kleinholz.

Der aktuelle Titelverteidiger, die SCL Tigers, haben auf eine Teilnahme verzichtet. Dagegen treten nebst dem Gastgeber EHC Olten folgende Teams an:

Straubing Tigers (DEL)

Die DEL-Mannschaft von Trainer Bill Stewart schloss die Saison auf Rang 9 ab und schied in der ersten Playoffrunde um einen Viertelfinal-Platz gegen die Eisbären Berlin aus. Die Teamstützen: Torhüter Matthew Climie, der die Saison mit einer Fangquote von 95,19 Prozent als zweitbester DEL-Torhüter abschloss. Der Kanadier Mike Connolly war der Topskorer des Teams, Jeremy Williams der Mann mit den meisten Toren.

Düsseldorfer EG (DEL)

Düsseldorf schloss die Saison auf Position 11 ab und verpasste dadurch die Playoffs wegen eines mickrigen Punktes. Das DEL-Team wird die neue Saison denn auch mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen: Mike Pellegrims wurde im April als Headcoach bestätigt. Die Teamstützen: Robert Collins, Alexej Dmitriev, Max Kammerer.

Fribourg-Gottéron (NLA)

Letztes Jahr Servette-Genf, dieses Jahr Fribourg-Gottéron: Die Westschweizer vertreten am EHCO-Cup 2017 die NLA. Fribourg hat eine katastrophale Saison hinter sich, verpasste die NLA-Playoffs als Qualifikations-Elfter deutlich und rettete sich erst mit einem Playout-Finalsieg über Ambri-Piotta in das längst erwünschte Saisonende. Eine solche Saison will man in Fribourg nicht wieder erleben. Ob sie mit der Teilnahme am EHCO-Cup und einer damit verbundenen professionellen Vorbereitung den ersten Schritt dazu machen? Die Teamstützen: Reto Berra (neu), Yannick Rathgeb, Julien Sprunger, Andrej Bykov, Roman Cervenka.

EHC Freiburg (DEL2)

Der EHC Freiburg aus dem Breisgau spielt seit zwei Jahren in der DEL2. Die zweithöchste Liga des deutschen Eishockeys ist vor allem in der Spitze der zweithöchsten Liga der Schweiz spielerisch unterlegen. Trotzdem versprechen die Spiele mit dem EHC Freiburg Spannung. Freiburg klassierte sich in der vergangenen Saison in der DEL2 auf Position 7 und ging im Playoff-Viertelfinal gegen die Löwen aus Frankfurt diskussionslos mit 0:4 Siegen unter.

Thurgau Hockey (NLB)

Thurgau vertritt mit Gastgeber Olten die NLB. Die Ostschweizer qualifizierten sich in der vergangenen Saison eher überraschend für die NLB-Playoffs. Dort vermochten sie mit guten Leistungen trotz 0:4 Siegen den späteren NLB-Meister Langenthal gut mithalten.