Die Partie gegen die Zürcher startete sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften zogen sich bei Ballbesitz des Gegners in ihre Spielhälfte zurück und lösten ihre Angriffe erst kurz nach der Mittellinie aus. Während den ersten 20 Minuten konnte keines der beiden Teams erfolgsversprechende Aktionen verzeichnen. Dann aber erhöhten die Gäste den Spielrhythmus. Das Geschehen spielte sich nun vermehrt in der Platzhälfte der Subinger ab.

Trotz dem grösseren Anteil am Ballbesitz und dem Druck auf das Tor von Schwaller vermochten es die Zürcher nicht, den Ball entscheidend in die gefährliche Zone zu bringen. Die Defensive des FCS zeigte sich erneut kompakt und undurchdringbar. In der 35. Spielminute sorgte der scharf getretene Freistoss von Senicanin für die erste grosse Chance der Gäste. Der Ball verfehlte das Tor nur sehr knapp. Aus Sicht der Subinger konnte man mit dem 0:0 zur Pause zufrieden sein. In der ersten Hälfte des Spiels fand man zu keinen Chancen.

Härter, genauer, schneller

Dies änderte sich jedoch in der 2. Halbzeit. Die Subinger zeigten sich klar von einer anderen Seite. Bereits in der 47. Spielminute wurde Sperisen steil in den Lauf geschickt und konnte den Ball anschliessend zur vielumjubelten 1:0-Führung für den FCS einnetzen. Jetzt drehten die Wasserämter auf. Die Zweikämpfe wurden härter, die Pässe genauer und das Laufpensum erhöht.

Unterdessen bissen sich die Gäste an der weiterhin solide stehenden Subinger Defensive die Zähne aus. Eine taktische Umstellung der Gäste, hin zu einem noch offensiveren Spiel, sollte den gewünschten Erfolg jedoch doch noch bringen. Dies führte auf der anderen Seite dazu, dass sich der FCS vielversprechende Kontersituationen herausspielen konnte. So lief Sperisen zwischen der 60. und 75. Spielminute dreimal alleine auf den gegnerischen Torhüter, scheiterte jedoch in allen Versuchen am letzten Mann des FC Dietikon.

Ein Schreckensmoment für den FCS ereignete sich in der 78. Minute. Nach einem umstrittenen Freistoss in der Nähe des 16ers knallte Vecchie den Ball an das Torgehäuse der Einheimischen. Dies blieb aber bis zum Schluss die grösste Chance für die Gäste. Trotz anschliessenden riesigen Chancen für den FCS durch Gasche R. (81. Minute) und Aebischer R. (88. Minute) gelang auch den Subingern kein Tor mehr. Das Spiel endete nach 3-minütiger Nachspielzeit mit 1:0 für den FCS.

Es sieht nicht rosig aus

Tabellenmässig konnte man somit einen Rang gutmachen und steht nun auf dem 13. Platz direkt vor dem FC Iliria. Die Ausgangslage für die Subinger sieht weiterhin nicht rosig aus, trotzdem wird man alles geben, um vielleicht doch noch ein Wunder zu vollbringen. Die Partie heute hat gezeigt, dass in dieser Liga alles möglich ist.