Noch ist es wohl zu früh eine Krise herbei zu reden, doch zumindest eine Resultatkrise kann der SVWE nicht mehr wegdiskutieren.

Zum dritten Mal in Serie verliert die Berger-Truppe (Cup und zweimal Meisterschaft) und dazu noch zu Hause. Aktuell herrscht vor allem Ratlosigkeit. Denn die Spiele laufen beim SVWE aktuell immer nach dem gleichen Schema ab.

Ungenügende Chancenauswertung 

Ein gutes Startdrittel mit einem klaren Chancenplus, aber einer völlig ungenügenden Chancenauswertung, gefolgt von einem schwachen Mittelabschnitt, wo man dem Gegner teilweise auch sehr billige Tore zugesteht (gestern gleich drei davon) und letztlich in einem Schlussdrittel mündet, wo man zwar ein Bemühen für eine Aufholjagd ausmachen kann, aber einfach zu wenig entschlossen Auftritt und jegliches Selbstvertrauen vermissen lässt.

Symptomatisch dazu die Szene in der 57. Minute, als Rentsch den Ausgleich auf dem Stock hat, aber zu lange zögert und im Gegenstoss die Churer nicht lange fackeln und den Treffer zum 4:6 erzielen.

Auf Formsuche

Woran kann man die aktuelle Baisse festmachen? Einerseits sind die WM-Fahrer und designierten Leader mit Ausnahme von Bischofberger weit weg von ihrem Leistungsvermögen. Dazu suchen auch zentrale Spieler wie die beiden Center Claudio Mutter und Dominik Alder seit längerer Zeit ihre Form und darunter leidet natürlich primär das Offensivspiel.

Rechnet man das Powerplay- und das Unterzahltor von Bischofberger und dazu auch noch den Treffer bei 6 gegen 5 ab, verliert der SVWE die Partie bei Gleichstand mit 2:6. 

Das kann doch eigentlich gar nicht sein, angesichts der Qualität im Kader und da liegt in den kommenden Wochen die Herausforderung für den Staff, das Team vor den Playoffs wieder in die Spur zu führen. Gestern versuchte man es mit Umstellungen in den Linien, gefruchtet hat dies nicht.