Durch den Dauerregen waren die Platzverhältnissen sehr schwierig. So versuchten beide Mannschaften mit langen Bällen ihr Glück. Largiader konnte nach so einem entwischen wurde aber vom Ustermer Captain Marc Disler (ehemals Spieler von YB) am Torschuss gehindert. Die Gäste kamen ihrerseits in der 17. Minute zu ihrer ersten Chance. Wiedmann unterschätzte einen langen Ball und Serafini stand plötzlich alleine vor Farese, der aber sein Team mit einer Glanztat im Spiel hielt.

Der entscheidende Konter

Gleich mit der nächsten Aktion klärte Farese einen Kopfball von Bürgler mirakulös von der Linie. Die Zürcher übernahmen nun das Spieldiktat, aber ohne dabei weitere Torchancen zu kreieren. Subingen kam in der 41. Minute zu einem Eckball, den Kummer scharf auf den ersten Pfosten zirkelte. Aus dem Gewühl heraus kam dann Largiader aus kurzer Distanz zum Abschluss, schoss aber den Torhüter an. Pech für die Wasserämter.

Subingen kam in der zweiten Halbzeit etwas besser ins Spiel. Aber auf beiden Seiten gab es zu Beginn keine nennenswerte Torchance. Dann kam es zur entscheidenden Szene in der 60. Minute. Subingen konnte einen Eckball treten, der von den Gästen hoch Richtung Mittelinie abgewehrt wurde. Gleich vier Zürcher Spieler stiessen nach und lancierten einen Konter, den Serafini schliesslich zum 0:1 in die Maschen setzte.

Die Subinger liessen sich bei dieser Aktion übertölpeln. Dies sah auch Trainer Schüpbach so. «Wir hätten bereits an der Mittellinie den Ball und Gegner fixieren können, wenn wir dort am Mann bleiben. Stattdessen gehen wir in die Rückwärtsbewegung und geben dem Gegner so den Platz frei bis in den 16er, anstatt diesen zu stören. Das darf in dieser Liga nicht passieren.»

Zeit, um sich zu fangen

Die Solothurner brauchten eine Zeit, bis sie sich von diesem Treffer erholen konnten. Erst in den Schlussminuten, als sie die Verteidigung öffneten, kam es wieder zu Torszenen. Auf der Gästeseite hätte Torschütze Serafini den Sack zumachen können; doch scheiterte er an Farese. Subingen hatte in der 89. Minute aber auch Pech, als ein Verteidiger einen Wiedmann Kopfball für den geschlagenen Bütner vonderLiniekratzte.