Fussball 1. Liga

FC Solothurn vor erstem Heimspiel: Zugang ins Stadion ist nur mit amtlichem Ausweis möglich

Auf der Haupttribüne des FCS-Stadions herrscht Maskenpflicht; auf den Stehrampen dagegen gibt es keine Einschränkungen für die Fans.

Auf der Haupttribüne des FCS-Stadions herrscht Maskenpflicht; auf den Stehrampen dagegen gibt es keine Einschränkungen für die Fans.

Marc Kalousek, der Co-Präsident des FC Solothurn, erwartet 300 bis 400 Zuschauer zum ersten Heimspiel unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Der FCS trifft am Samstag im zweiten Saisonspiel auf den FC Langenthal.

Morgen Samstag steht für den FC Solothurn gegen Nachbar Langenthal das erste Heimspiel der Saison 2020/21 an (Anpfiff 16 Uhr). Aufgrund der Corona-­Schutzmassnahmen ist es ein Spiel unter besonderen Umständen. Diese wurden mit der Stadtpolizei Solothurn und der Sicherheitsfirma VIP-Security vom FCS-Sicherheitsverantwortlichen Dominique Pochelon gemäss den Vorgaben vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Kanton Solothurn ausgearbeitet.

Bei einem Fassungsvermögen von 6300 Zuschauern – 533 gedeckte und 1363 ungedeckte Sitzplätze sowie 4400 Stehplätze – zählt das Stadion des FC Solothurn zu den grösseren in der 1. Liga. Deshalb kann auf die Einrichtung von abgetrennten Sektoren verzichtet werden. «Gegen Langenthal erwarten wir 300 bis 400 Zuschauer, sodass sich diese gut verteilen», merkt Solothurns Co-Präsident Marc Kalousek an.

Bereits ab 15 Uhr werden drei Kassen geöffnet – zwei am Südeingang an der Brühlstrasse und eine am Osteingang gegenüber der Haupttribüne –, um Wartezeiten zu vermeiden. Rechtzeitiges Erscheinen ist erwünscht. Die obligatorische Kontaktdaten-Aufnahme erfolgt ausserhalb des Stadions durch VIP-Personal. «Die Angaben können entweder in Listen oder über die Mindful-App mit einem QR-Code hinterlegt werden, zudem muss ein amtlicher Ausweis wie Identitätskarte oder Fahrzeugausweis vorgelegt werden, um Zugang zu den Kassen zu erhalten», hält Kalousek fest. Sämtliche Daten werden vorschriftsgemäss nach 14 Tagen wieder gelöscht.

Co-Präsident empfiehlt, eine Maske mitzunehmen

Auf der gedeckten Haupttribüne des Stadions herrscht Maskenpflicht. «Die Tribüne ist halb offen, und die Abstände können dort nicht eingehalten werden», erklärt der Co-Präsident. «Wir empfehlen, eine Maske mitzunehmen, wobei beim Aufgang für einen Franken Masken erworben werden können; dieser Erlös geht in die Juniorenkasse», ergänzt Kalousek.

Die Verantwortlichen des FC Solothurn gehen vom Grundverständnis aus, dass vor allem die Abstände eingehalten werden: «Unsere Sicherheitsleute werden darauf schauen.» Nach diesem ersten Heimspiel werden die Massnahmen überprüft und nötigenfalls angepasst. Geschlossen bleibt die VIP-Bar in der Tribüne. Gültig bleiben die nicht eingelösten Matchball-­Spender-Billette aus der abgebrochenen Saison.
Seit Montag gilt während des Trainingsbetriebs für alle im Stadion des FC Solothurn die Maskenpflicht.

«Spieler, Junioren und Eltern müssen diese tragen, wobei die Sporttreibenden diese erst beim Betreten des Spielfeldes abnehmen dürfen; wir wollen eine Durchmischung verhindern», sagt Kalousek.
Von den Nachbar-Vereinen steht der FC Langenthal vor einer besonderen Herausforderung. Weil in der Rankmatte ein Kunstrasen eingebaut wird, absolvieren die Oberaargauer die beiden ersten Heimspiele in Herzogenbuchsee auf dem Waldäcker. An beiden Spielorten werden die einheimischen und auswärtigen Fans getrennt. In Herzogenbuchsee besteht für die Mannschaften und Schiedsrichter ein separater Zu- und Ausgang. Eine Maskenpflicht wurde nicht verfügt.

Der FC Biel öffnet in der Tissot-Arena die Sektoren A, C (beides Sitzplätze) und D (Stehplätze) mit je maximal 300 Personen. Für die Saisonabo-Besitzer und die Einzelticket-Käufer gelten unterschiedliche Eintrittszeiten. Ungültig sind sämtliche Ausweise (Trainer, Schiedsrichter usw.). Kontaktlisten sind Standard, QR-Codes nur in Langenthal und Biel.

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