1. Liga
FC Solothurn und Muttenz trennen sich 4:1

Mit dem komfortablen 4:1-Sieg unterstrichen die Solothurner, dass sie definitiv in der Meisterschaft angekommen sind. Dieser dritte Saisonerfolg ist ein Produkt des in den drei vorangegangenen Partien kontinuierlich gewachsenen inneren Zusammenhangs und Spielverständnisses.

Pius Rüegger
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Der Muttenzer Onur Akbulut stoppt den Solothurner Paul Martin (rechts)

Der Muttenzer Onur Akbulut stoppt den Solothurner Paul Martin (rechts)

Hanspeter Schläfli

So einfach, wie es das Resultat ausdrückt, machte es Muttenz seinen Gastgebern nicht. Die Baselbieter starteten aggressiv und trieben den Ball ständig nach vorne. Viermal setzten sie die Platzherren in den ersten sechzehn Minuten Gefahrensituationen aus.

Nach dem intensiven und Kräfte raubenden Derby-Sieg in Grenchen, wirkten die Gastgeber in der Startphase blockiert. „Nach einem Derby-Sieg ist es immer schwierig und es brauchte bei uns ein gewisses Einlaufen", sagte Solothurns Trainer Roland Hasler. Sein Team brauchte eine län¬gere Anlaufzeit. Bei der erstbesten Möglichkeit markierte es jedoch Präsenz und ging in Führung. Aelig konnte mit dem Kopf nur ungenügend in die Füsse von Patrick Hasler abwehren.

Die Solothurner Nr. 10 sah rechts den Ex-Muttenzer Ismajli in besserer Position. Dessen zurück prallender Schuss erbte Steffen zum 1:0. Dieser Treffer wirkte bei den Einheimischen erlösend. Mut¬tenz wollte diesen Rücktand nicht auf sich sitzen lassen, kam aber nicht mehr über den Mittelfeldbereich heraus. Die Solothurner bestätigten ihren Vorsprung in der Zwischenzeit überzeugend. In der 35. Minute stiess Munoz links vor und Gästehüter Oberle machte sich bereit, den Schuss aufzufangen. Der 19-Jährige rechnete nicht mit dem Torriecher von Routinier Vogt. Der Brasilianer stach wie ein Blitz dazwischen und schob seitlich zum 2:0 ein.

Die Stadionelf bestach vor allem über die linke Seite mit dem pfeilschnellen Steffen. „Langsam beginnen die Automatismen zu wirken", erklärte Hasler. Diese starke Phase mit weiteren Abschlussmöglichkeiten krönte Vogt mit seinem zweiten Tor in der 54. Minute. Den langen Freistoss von Stefen lenkte Liloia mit dem Kopf zum FCS-Goalgetter, der sich beim rechten Pfosten geschickt Platz schuf.

Bis zur 70. Minute dominierte die Heimelf nach Belieben. Die Besucher kamen - ohne sich aufzugeben - nur noch sporadisch nach vorne. „Wir haben jetzt den Kontakt nach vorne und das ist ein gutes Zeichen", sagte Hasler zufrieden. Zu mehr als zum Anschlusstreffer in der 76. Minuten durch Weisskopf reichte es den frischeren Landschäftlern nicht. Trotz nachlassender Kräfte behielten die Platzherren die Übersicht und Hart-mann hängte sich in der 89. Minute vorbildlich für den 4:1-Schlussstand rein.

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