1.Liga Classic
FC Solothurn siegt gegen Zofingen verdient mit 2:1

Nach einem Remis gegen Luzern gelang dem FC Solothurn gegen den SC Zofingen der Befreiungsschlag. Der FCS setzte sich verdient mit 2:1 durch.

Pius Rüegger
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Die Solothurner haben nach dem Sieg wieder etwas zu jubeln.

Die Solothurner haben nach dem Sieg wieder etwas zu jubeln.

Marcel Bieri

Den Faden nach dem Remis in Luzern konnte der FC Solothurn gegen Zofingen nahtlos aufnehmen. Der Platzklub legte einen Topstart hin. Der Führungstreffer fiel bereits in der vierten Minute. Die Basis zum erst zweiten Saisonsieg in elf Runden war gelegt. Schon nach 50 Sekunden prüfte Hasler Gästehüter Alexov erstmals. Den Angriff zum 1:0 leitete Du Buisson über Fleury ein. Nachdem zwei Solothurner dessen Hereingabe noch verpassten, schloss der aus dem zentralen Mittelfeld nachstossende Hasler erfolgreich ab.

Die weiterhin positiv verlaufende Phase krönten die Gastgeber mit dem 2:0 in der 28.Minute. Der nach links ausgewichene Walther flankte auf die Gegenseite und der auf seiner rechten Seite vorpreschende Aussenverteidiger Lüthi schloss wuchtig ab. Es war der erste Treffer des 18-jährigen Langendörfers im FCS-Fanionteam. «Die ersten 30 Minuten waren sehr gut. Im ganzen Spiel spielten wir 410 Pässe, davon alleine 200 in dieser Zeit», freute sich Solothurns Trainer Roland Hasler.

Die Zofinger akzeptierten diesen Rückstand nicht. Die Aargauer traten forscher auf. Einsatz, Laufbereitschaft, hartnäckig und aggressiv geführte Zweikämpfe führten zu einer intensiven Fortsetzung. Ein schnell ausgeführter Freistoss von Hasler zu Du Buisson – er liess sich in der Pause mit Verdacht auf eine Zerrung durch Mallia ersetzen – und der anschliessenden Chance durch Walther schien die Vorherrschaft der Platzherren in der 40.Minute mit dem dritten Tor definitiv untermauert. Doch der Schiedsrichter versagte wegen eines angeblichen Offsides dessen Anerkennung. Diese Szene zeigte, dass das innere Gefüge im FC Solothurn noch labil ist. «Wir begannen wieder mit dem Schiedsrichter zu diskutieren», erwähnte Hasler diese Schwachstelle.

«Naiv verursachter Penalty

Anderseits gelang es Zofingen, seine Schwachstellen in der Abwehr mit dem Doppelwechsel von Amacker und Jonjic für Jordi und De Lucia zu korrigieren (46.). Die Thutstädter konnten nun mehr Druck aufbauen und ihre Torgefährlichkeit anzeigen. In der 66.Minute stoppte Lopes Majic regelwidrig im eigenen Strafraum. SCZ-Captain Kovacevic verkürzte souverän zum Anschlusstreffer. «Dies war ein naiv verursachter Penalty», sagte Hasler nur.

Dass das Geschehen nicht mehr kippte, basierte auf ständigem Nachsetzen, Stören und Pressen der Einheimischen. Zudem konnte die verloren gegangene Konzentration wieder aufgebaut werden. Zofingen blieb nicht ungefährlich, doch die Solothurner präsentierten sich defensiv stabil – der verdiente Sieg hielt Bestand.