1. Liga
FC Solothurn hat gegen Old Boys das Nachsehen

Der FC Solothurn unterliegt in der Basler Gluthitze dem BSC Old Boys mit 0:2. Das Team von Roland Hasler betrieb einen grossen Aufwand, um den Rückstand wettzumachen. Aber die unerträgliche Hitze und das Old-Boys-Mittelfeld wussten dies zu vereiteln.

Dieter Engels
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 Fotos: Roman Aeschbach/sportives.ch
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Fussball: Old Boys - Solothurn

Fotos: Roman Aeschbach/sportives.ch

Solothurner Zeitung

Vier Mal trennten sich die Old Boys und der FC Solothurn zuletzt unentschieden. Weil die Basler mit ihren Chancen diesmal effektiver umgingen, blieben die drei Punkte diesmal nicht unverdient am Rheinknie. Bei Temperaturen von 30 Grad war allen Beteiligten klar, dass dem ersten Tor entscheidende Bedeutung zukommen würde. Und bereits in der achten Minute schwenkte das Pendel zugunsten der Gastgeber aus.

Ein Flankenball fiel dem freistehenden OB-Stürmer Tim Grossklaus vor die Füsse. Ivano Baeriswyl zupfte den Basler Neuzugang am Leibchen und hinderte ihn regelwidrig am Torschuss. Den fälligen Elfmeter verwerte Nico Thüring zum 1:0. Pablo Molina ahnte zwar die Ecke, erreichte den Ball aber nicht mehr.

Wuchtige Schüsse abgewehrt

Das Team von Roland Hasler betrieb einen grossen Aufwand, um den Rückstand wettzumachen. Aber die unerträgliche Hitze und die ballsicheren Old-Boys-Mittelfeldspieler - allen voran Nico Thüring und Diren Akdemir - machten den Ambassadoren das Leben schwer. Die besten Möglichkeiten hatte Paulo Vogt noch vor der Pause, doch seine wuchtigen Schüsse wehrte Florian Stocker im Tor der Old Boys reflexschnell ab. In der 65. Minute stand wieder Vogt im Mittelpunkt. Den OB-Goalie hatte er schon umdribbelt und spitzelte den Ball Richtung Tor. Bevor dieser jedoch über die Torlinie kullerte, rutschte Vincent Leuthard in extremis heran und verhinderte den Ausgleich.

Eine Viertelstunde später gelang den Old Boys ein toller Spielzug. Via Nico Thüring und Patrick Streule kam der Ball zu Tim Grossklaus, der ohne Mühe das 2:0 markierte. Roland Hasler machte seiner Mannschaft keinen Vorwurf: «Wir spielten einen guten Match gegen einen guten Gegner. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wir haben nie aufgegeben und immer an ein positives Resultat geglaubt.»

In der Nachspielzeit verhinderte Pablo Molina das 0:3, als er einen Foulpenalty von Nico Thüring parierte. Ein 3:0 hätte auch nicht dem Gezeigten entsprochen.