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FC Solothurn fiebert mit ehemaligen Junioren an der U17-EM mit

Die drei Solothurner Robin Huser, Alban Selmanaj und Arxhend Cani (v.l.) vor der Abreise auf dem Flughafen Zürich.

Die drei Solothurner Robin Huser, Alban Selmanaj und Arxhend Cani (v.l.) vor der Abreise auf dem Flughafen Zürich.

Die Schweizer U17-Auswahl hat am Donnerstag an der EM in Malta gegen Schottland die Chance, sich in den Halbfinal zu spielen. Mittendrin sind auch Robin Huser, Alban Selmanaj und Arxhend Cani. Die drei waren beim FC Solothurn ausgebildet worden.

Nach einem 1:1 gegen Deutschland und einer bitteren 0:1-Niederlage gegen Portugal ist der Einzug in den Halbfinal für die Schweizer U17-Auswahl zwar schwierig, aber noch immer machbar. Die drei Solothurner Arxhend Cani, Robin Huser und Alban Selmanaj spielen allesamt in der Nachwuchsabteilung des FC Basel.

Zum FCB gewechselt sind sie vor zwei beziehungsweise vier Jahren vom FC Solothurn. Der FCS ist Labelpartner des FCB – heisst, die Nachwuchsabteilungen der beiden Klubs arbeiten zusammen und tauschen Spieler aus.

Ronald Vetter, Nachwuchschef des FC Solothurn kann sich noch immer bestens an das Trio erinnern: «Arxhend war schon bei uns sehr ehrgeizig und dynamisch. Er schoss zudem Tore am Fliessband, so dauerte es nicht lange, bis der FCB an der Türe klopfte. Robin glänzt mit seiner Persönlichkeit. Er ist sehr jung, trotzdem war er schon bei uns ein echter Leader. Der Einzige, den man manchmal ein wenig mehr pushen musste, war Alban. Sein toller Charakter und seine technischen Fähigkeiten machen ihn zu einem tollen Spieler.» Vetter freut sich darüber, dass man alle drei auch heute noch in Solothurn im Stadion sehe. «Sie haben nicht vergessen, wo sie herkommen.»

Vetter schwärmt von ex-Nati-Star

Cani und Selmanaj, die beiden Schweizer mit albanischen Wurzeln werden in der Basler U18 von Raphael Wicky trainiert. Vom ehemaligen Nationalspieler können die Jungen viel lernen, sagt Vetter: «Wicky verfügt über grosse Erfahrung. Er hat viele Länderspiele absolviert und war im Ausland aktiv. Er weiss, wann ein junger Spieler reif ist, um in ein Profiteam zu wechseln».

Im Basler Nachwuchs, wo auch Talente wie Xherdan Shaqiri, Ivan Rakitic oder Granit Xhaka einmal waren und reiften, hat man als junger Schweizer Fussballer die besten Chancen, es ins Ausland zu schaffen. Vetter traut dies vor allem Arxhend Cani und Robin Huser zu: «Aktuell sehe ich die beiden noch einen Schritt vor Alban. Sie haben eine Riesenentwicklung hinter sich. Bevor man vom Ausland spricht, sollten sie sich allerdings erst einmal national etablieren.»

Halbfinal durchaus möglich

Um sich an der U17-EM in Malta für Europas Top 4 zu qualifizieren, braucht die Schweiz am Donnerstag einen möglichst hohen Sieg gegen Schottland. Diese liegen dank ihres Sieges gegen Deutschland mit drei Punkten auf Platz 2 hinter den Portugiesen, die ihrerseits die Spiele gegen Schottland und die Schweiz gewonnen haben. Ronald Vetters Tipp fürs Spiel gegen Schottland: «Es wird bestimmt nicht einfach. Ich setze auf ein 2:1 für die Schweiz.»

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