Fussball 2.Liga

FC Lommiswil: «Müssen um den Verbleib bangen»

Teamfoto FC Lommiswil

Teamfoto FC Lommiswil

FC-Lommiswil-Trainer Fabian Käch ist stolz auf die 18 eigenen Junioren im Kader des amtierenden Drittliga-Meisters.

Nach beeindruckenden 20 Spielen ohne Niederlage durfte sich Lommiswil 3. Liga-Meister 2017 nennen. Elf Jahre nach dem Abstieg kehren die Leberberger in die höchste Regionalliga zurück. Damals konnte sich der Klub nicht in der 2. Liga etablieren. Ob es diesmal klappt?

«Unser Ziel lautet ganz klar Ligaerhalt», sagt Trainer Fabian Käch. «Wir gehören zu den Teams, die wohl um den Verbleib in der Liga bangen müssen. Wer uns Gesellschaft leistet, kann ich heute noch nicht beurteilen.» Um den Ligaerhalt zu schaffen, müsse sein Team im Vergleich zum Vorjahr effizienter werden. «Weil wir nicht mehr so viele Chancen bekommen werden», so Käch.

«Auch defensiv müssen wir die Aussetzer abschalten, die wir uns in der 3. Liga noch leisten konnten.» Die grosse Stärke seines Teams sei der Zusammenhalt. «18 Spieler der Mannschaft entstammen mehr oder weniger der eigenen Juniorenabteilung», streicht der 34-Jährige hervor. Das Team sei menschlich und sportlich während vielen Jahren zusammengewachsen.

Lommiswil verstärkte sich mit zwei Spielern: Goalie Dario Bannwart vom FC Zuchwil, Andrin Zumstein vom FC Solothurn. Dies bringe seinem Team neue Möglichkeiten: «Ich bin froh um den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition», kommentiert Käch die Mutationen. «Zumstein braucht vielleicht noch ein paar Monate, um sich an das physischere Spiel im Aktivbereich zu gewöhnen.» Mit der Vorbereitung sei er zufrieden. Diese wurde aber vom Kreuzbandriss von Verteidiger Nicola Belloni getrübt.

Der Coach des Liga-Neulings freut sich besonders auf die Derbys gegen Bellach. «Das werden spannende Spiele. Und für die Jungs wird der Auftritt im Grenchner Stadion speziell.» Grenchen sieht Käch indes nicht als Topfavoriten auf den Titel: «Fulenbach holt sich Platz eins. Sie sind über Jahre als Team gewachsen und spielen mit vielen Eigenen. Ich hoffe, dass sich diese Philosophie durchsetzt.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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