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FC Langenthal II steigt in 2. Liga auf

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Die zweite Mannschaft des FC Langenthal holte beim Rückspiel in Burgdorf ein 0:0 heraus und steigt nach dem 3:2-Heimsieg in die 2. Liga auf. Die Oberaargauer agierten im Emmental mit der nötigen Cleverness und dem Glück des Tüchtigen.

Freudestrahlend hielt sich Langenthal-Trainer Ruch emotional noch zurück und analysierte wie folgt die Leistung seines Teams: «Wir sind als Team aufgestiegen. Trotz des grossen Konkurrenzkampfes sind meine Spieler zu einer verschworenen Einheit geworden, die an sich glaubt. Es war heute ein äusserst schwieriges Spiel. Deshalb war bei meinen Spielern die nötige Konzentration gefragt. Letztlich zahlte sich das grosse Engagement vollends aus.» Bemerkenswert ist noch zu erwähnen, dass die Oberaargauer innert einem Jahr den zweiten Aufstieg realisierten: von der damaligen 2. Stärkeklasse der 3. Liga in die kompakte und jetzt in die dritthöchste Amateurliga.

Burgdorfs Trainer Erasoglu zeigte grosse Charakterstärke. «Die Stimmung war unbeschreiblich. Langenthal ist eine Klassemannschaft. Mein Matchplan ging beinahe auf. Ich darf, respektive muss stolz über die Leistung meines Teams sein. Meine Spieler haben mit Herzblut und Leidenschaft agiert. Uns fehlte letztlich das Quäntchen Glück.» Die Burgdorfer werden in der kommenden Saison einen weiteren Anlauf nehmen, um endlich aus der Anonymität der 3. Liga ins überregionale Schaufenster zurückzukehren.

Herzigs Superparade

Die Anspannung war beiden Mannschaften von Beginn weg anzumerken – die Nervosität war sicht- und spürbar. Deshalb vergingen einige Minuten, bis sich Kurmann in der 19. Minute anschickte, Goalie Herzig zu prüfen. Langenthal agierte noch zu verspielt und Burgdorf fand den Schlüssel nicht, endlich das Spieldiktat zu übernehmen. Die Spielanteile waren ausgeglichen und die Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, die taktischen Zwänge wogen noch zu stark. Sägesser und auch Maksutaj vergaben vor dem Pausentee gute Möglichkeiten.

Auch der Beginn des zweiten Durchganges war durch grosse Intensität geprägt. Hochkarätige Chancen suchte man noch vergebens. Trotz dieser Tatsache drängten die Gastgeber ihren Gegner immer öfter in seine Verteidigungszone zurück. Kurz vor dem regulären Ende vergab Fedele den Matchball. In der Nachspielzeit mussten die Langenthaler die Reflexe von Goalie Herzig in Anspruch nehmen, als dieser einen Knaller von Gasser mit einer Superparade in Corner ablenkte. Letztlich blieb es beim Remis. Danach brachen bei den Langenthalern alle Dämme. (rjk)

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