Fussball 2.Liga

FC Härkingen: «Es rückt viel Talent nach»

Teamfoto FC Härkingen

Teamfoto FC Härkingen

Härkingen muss jetzt ohne die langjährigen Teamstützen Andreas und Lukas Oeggerli klarkommen.

Härkingen schaffte in der letzten Saison eine gewaltige Steigerung. Bruno Büttikers Team beendete die Meisterschaft auf dem 3. Platz, nachdem sie im Vorjahr noch mit dem 10. Schlussrang hatte vorliebnehmen müssen. Trotzdem stapelt Büttiker, der seit 2011 Trainer beim FC Härkingen ist, tief, was die Ziele betrifft: «Wir wollen möglichst rasch 25 Punkte auf dem Konto haben.» Heisst Ligaerhalt. Zudem wünscht sich Büttiker, dass seine Elf «endlich mal eine Saison ohne gravierende Verletzungen übersteht».

Die Gäuer müssen die Abgänge von vier Routiniers verkraften: Die Brüder Andreas und Lukas Oeggerli sowie Adrian Gyger beenden ihre Aktivkarrieren, Florian Büttiker wird neu für die 2. Mannschaft auflaufen. «Diese Erfahrung und Qualitäten müssen wir mit anderen Fähigkeiten ersetzen», weiss Büttiker. Kein Problem offenbar für den FC Härkingen, der seit Jahren eine vorbildliche Nachwuchsarbeit betreibt.

So kann Büttiker sein Kader «wie jede Saison» mit eigenen Junioren auffrischen. «Es rückt viel Talent nach. Und auch Qualität, die wohldosiert eingesetzt werden muss», freut sich der 56-Jährige. Die jungen Spieler brächten ein «frisches, unbekümmertes Element» ins Team. «Ich hoffe, dass davon alle Spieler profitieren und wir gemeinsam einen Schritt weiter kommen», hofft Bruno Büttiker. Der Zusammenhalt sowie die Chemie untereinander sei weiterhin die grosse Stärke seines Teams.

Grenchen, wer sonst?

Büttiker freut sich natürlich speziell auf die Derbys gegen Fulenbach. Den Rivalen sieht er als Geheimfavoriten: «Fulenbach war in den letzten Jahren sehr konstant. Sie haben eine gut bestückte Achse und eine überragend effiziente Offensive.» Am Ende werde es aber wohl doch eher der FC Grenchen sein, der das Rennen macht: «Ansonsten würde etwas nicht stimmen.» Wenn er einen gegnerischen Spieler zum FC Härkingen holen könnte, wäre es Fulenbach-Spielmacher Simon Affentranger: «Er ist erfahren, torgefährlich und technisch beschlagen. Vor allem würde er dann nicht immer gegen uns treffen.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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