1. Liga classic
FC Grenchen verteilte sowohl Äpfel als auch Tore

Grenchen ging gegen die Luzerner mit sehr viel Selbstvertrauen in die Partie. Es kam zum Schlussresultat von 5:0. Schlussendlich wurden nicht nur Tore verteilt sondern auch Äpfel als Dank an die Fans.

Mike Brotschi
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Grenchen verteilte Äpfel und Tore
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Grenchens David Sanchez, Samuel Zayas und Mario Rocha Sampaio (v
Grenchens David Sanchez (r) im Kampf um den Ball gegen Goalie Patrick Schmidt
Grenchens Sascha Stauffer (l) gegen Marcell Takacs
Grenchens Christian Miani (r) im Kampf um den Ball gegen Martin Fischer
Grenchens Bledar Binaku (l) gegen Pino Nocita

Grenchen verteilte Äpfel und Tore

Mike Brotschi

Die Geschäftsleitung und Junioren verteilten nach dem Match Äpfel, als Geste um sich bei den Fans zu bedanken. Solche Geschenke wollte das Team von Max Rüetschli im ersten Rückrundenspiel gegen Schötz auf dem Platz natürlich nicht machen. Gerne erinnerte man sich gestern nämlich an den geglückten Meisterschaftsstart in Schötz, als der neue FCG wie ein Phönix aus der Asche tauchte und seither den Fans viel Freude bereitet hat.So ging Grenchen gegen die Luzerner, welche sich nach dem missglückten Saisonstart auffangen konnten, mit viel Selbstvertrauen in die Partie.

Ein Lattenschuss von Miani und ein sehenswerter Abschlussversuch von Nascimento, deuteten die unbändigen Siegeswillen in den ersten Minuten an. Den Torreigen eröffneten die Gäste aber selber. Der Gästekeeper wehrte eine perfekte Flanke von Zayas ab und der Ball kullerte von Arifi's Beinen ins Tor (13.). Kurz darauf aberkannte der Unparteiische ein weiteres Tor der Grenchner. Sehr zum Ärger von FCG-Trainer Rüetschli, welcher sich beim Assistenten lautstark beschwerte.

Den Pechvogelpreis holte sich Arifi, der nach seinem Eigentor in der 40. Minute Miani im Strafraum von den Beinen holte und dafür seine zweite gelbe Karte sah. Den fälligen Strafstoss verwertete Miani zum 2:0. Noch vor der Pause erhöhten die Grenchner, notabene nach einem Absatztrick von Miani, durch Zayas auf 3:0. Schötz-Trainer Kramis wechselte nach der Pause zwei neue Spieler ein, brachte zwei neue Defensivkräfte.

Offenbar versuchte man das Resutat zu halten, um nicht wieder eine 4:0-Klatsche wie im Hinspiel zu erhalten. Das tat dem Spiel gar nicht gut, weil die Einheimischen in der zweiten Hälfte auch keinen berauschenden Fussball mehr zeigten. So flachte das Spielgeschehen mit zunehmender Dauer mehr und mehr ab. Rüetschli hielt es in der Folge nicht mehr auf der Bank aus. Er forderte mehr Druck von seinem Team, das sich gegen die in Unterzahl spielenden Gäste schwer tat.

Es bedurfte eines schnellen Antritts des eingewechselten Rawyler, der von rechts für Zimmermann auflegte und dieser den Ball zum 4:0 in die Maschen schlenzte. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Bayazi zum Schlussresultat von 5:0. „Wir konnten nach der guten ersten Halbzeit Kraft sparen und mit den zwei Toren haben wir unser Soll auch in der zweiten Hälfte erfüllt, denn der Boden war heute noch schwerer bespielbar als am Mittwoch" resümierte FCG-Sportchef Baumann. „Nächsten Samstag gibt's im Spitzenkampf in Köniz noch das Dessert vor der Winterpause."

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