Fussball
FC Grenchen verspielt eine Zweitore-Führung gegen Zofingen

Es war unübersehbar, dass sowohl der FC Grenchen wie der SC Zofingen verunsichert in die Partie gingen. Im ersten Spiel unter seinem neuen Trainer spielt der FC Grenchen gegen den SC Zofingen 2:2-Unentschieden.

Mike Brotschi
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Hans Kodric:

Hans Kodric:

Zofingen hinterliess vorerst den entschlosseneren Eindruck. Das Cornerverhältnis von 4:0 nach den ersten zwanzig Minuten zu Gunsten der Gäste widerspiegelte das Spielgeschehen deutlich. Die Grenchner waren zwar sichtlich bemüht, das Spiel an sich zu reissen. Gelingen wollte ihnen aber leidlich wenig.

Aus den wenigen Strafraumszenen konnten sie zu wenig Kapital herausschlagen. Auf der Gegenseite fand man in der ersten halben Stunde kein Rezept um die aggressiven Thutstädter in den Griff zu bekommen. Die beste Antwort war der Führungstreffer von Salihi in der 33. Minute. Er verwertete eine Hereingabe von Fleury aus 15 Metern für Goalie Hirzel unhaltbar zum 1:0.

«Das Tor hat mich speziell gefreut, weil der Trainer mir das Vertrauen als Stürmer geschenkt hat» freute sich Salihi über sein erstes FCG-Tor.

Zofingen suchte den Ausgleich

Zofingen suchte aber weiterhin vehement den Ausgleich. Mit letztem Einsatz fischte Hasanovic dann als hinterster Mann in der 41. Minute Bisevac gekonnt den Ball vom Fuss. Mit einer herrlichen Direktabnahme aus 16 Metern erhöhte Stauffer kurz vor der Pause auf 2:0.

Praktisch im Gegenzug vergab Jonjic nach einem Zuspiel von Majic aus kurzer Distanz das Anschlusstor, so dass die Gastgeber mit dem Zweitorevorsprung in die Kabine konnten.

Kompliment von Kodric

«Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie in der ersten Halbzeit von der Organisation, Tempo und der Intensität der Partie her gut gespielt hatte» resümierte der neue Coach Kodric nach der Partie. Das Team habe gut gearbeitet und zwei Tore erzielt. «Das war mehr als ich erwartet hatte». In der zweiten Hälfte habe man viel zu schnell das Anschlusstor erhalten.

Nach einem klaren Stellungsfehler und einem Missverständnis zweier Verteidiger kam es zum Penalty. «Danach waren wir moralisch angeschlagen und haben unsere gute Ordnung und Organisation bis zu diesem Zeitpunkt verloren.» Man habe gesehen, dass viele Spieler sich gewohnt sind, mit dem Ball am Fuss nach hinten zu spielen, anstatt nach vorne zu gehen. «Das sind alles Sachen, welche noch etwas Zeit brauchen und korrigiert werden müssen. Ich muss mit dem Schlussresultat leben, denn Zofingen hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass sie am Ball und als Mannschaft stärker waren als wir, sowie in der taktischen Schulung weiter sind.»

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