Fussball
FC Grenchen verliert Heimspiel gegen Zofingen 1:2

Der FC Grenchen unterliegt in der 1. Liga Zofingen mit 1:2. Das letzte Heimspiel war das Spiegelbild einer Saison, in welcher dem FC Grenchen das Wettkampfglück oft fehlte.

mike brotschi
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Grenchens Dario Isch (links) enteilt dem Zofinger Mathias Welti

Grenchens Dario Isch (links) enteilt dem Zofinger Mathias Welti

Solothurner Zeitung

Das letzte Heimspiel war das Spiegelbild einer Saison, in welcher dem FC Grenchen das Wettkampfglück oft fehlte. Nach einem frühen 0:2-Rückstand kämpfte sich das Kilchenmann-Team ins Spiel zurück. Der Anschlusstreffer von Edward kam zu spät. Letztlich blieb es bei der siebten Heimniederlage und der Tatsache, dass der FCG in dieser Saison zu Hause nur gerade die zwei Derbys gegen Wangen und Solothurn gewann.

Es dauerte 13 Minuten bis zum ersten Abschlussversuch. Mujic prüfte Crespo mit einem satten Schuss. Bis zu diesem Zeitpunkt fand das Spiel hauptsächlich in der Zofinger Platzhälfte statt. Weil es bei beiden Teams um nichts mehr ging, sollte es beim letzten Heimspiel der Grenchner nur noch darum gehen, die traurige Heimbilanz aufzubessern. Es kam wie schon oft in dieser Saison: Zofingen eröffnete das Skore. Aiello erwischte die weit aufgerückte FCG-Abwehr mit einem feinen Pass auf Celebi. Dieser umlief den herausgelaufenen Keeper Mülchi und schob zum 0:1 ein. Kurz darauf kam Hasanovic gegen Celebi zu spät. Er konnte den Torschützen nur noch regelwidrig vom Ball trennen. Aiello versenkte den Freistoss für Mülchi unhaltbar in die linke obere Torecke und schon lagen die Platzherren mit 0:2 im Rückstand.

Elfmeter verschossen

In der Folge hatten die Gastgeber durch Kalina und Stauffer zwei gute Chancen, die unter normalen Umständen in Tore umgemünzt hätten werden sollen. Der FCG musste die zweite Halbzeit ohne Kellerhals in Angriff nehmen. Der Captain wurde kurz vor dem Pausenpfiff verletzt vom Platz getragen. Mit Cupi, Edward und Bartlome brachte Trainer Kilchenmann dann gleich drei neue Offensivkräfte. Das Bild blieb aber das gleiche. Grenchen war mehr in Ballbesitz, vermochte aber auch aus zahlreichen stehenden Bällen nichts herauszuholen. Im Gegenteil, die beste Möglichkeit hatte wieder Zofingen, als Hasanovic für den geschlagenen Mülchi gegen Celebi in extremis befreien konnte.

In der 75. Minute wehrte Pereira einen Hinterhaltsschuss von Stauffer mit der Hand ab. Crespo parierte aber den von Stauffer geschossenen Elfmeter. Das längst fällige Anschlusstor gelang Edward fünf Minuten vor Schluss. Obwohl die Gastgeber bis zum Abpfiff kämpften, blieb es beim 1:2. Captain Kellerhals resümierte die Partie so: «Wir kamen in der ersten Halbzeit bei anderthalb Angriffen von Zofingen zu zwei Gegentoren. Wir spielten nach vorne zu langsam und viel zu umständlich. Es war ein Spiegelbild der Saison.»