1. Liga
FC Grenchen bezwingt Zürich U21 mit 1:0

Die Uhrenstädter bezwingen Zürich U21 mit einer soliden Defensivleistung mit 1:0. Das taktische Verhalten und die mannschaftliche Geschlossenheit gaben den Ausschlag für den Erfolg.

Mike Brotschi
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Grenchner Tagblatt

«Jeder Spieler wusste schon zu Spielbeginn, dass ein allfälliger Rückstand bei der Gluthitze eine grosse Hypothek bedeuten würde», konstatierte FCG-Trainer Kilchenmann nach dem Spiel. Entsprechend vorsichtig ging man ans Werk. Ausser einem Befreiungsschlag von Hasanovic, welcher sich gefährlich Richtung Zürcher Tor senkte, waren die Gastgeber in der ersten halben Stunde vorwiegend mit defensiven Aufgaben beschäftigt. «Das taktische Verhalten und die mannschaftliche Geschlossenheit waren heute für mich das Highlight», umschrieb Kilchenmann den Match.

Ein Kopfball von Hren sowie Abschlussversuche von Schmid und Mariani zeigten, dass das beste Nachwuchs-Team der letzten zwei Jahre in Grenchen siegen wollte. Dazwischen hatte Routinier Chikhaoui in der 17. Minute die beste Einschussmöglichkeit gehabt. Grosjean lenkte aber den Ball mit der Fussspitze an den Pfosten.

Der FCG tauchte in der 32. Minute erstmals gefährlich im Zürcher Strafraum auf. Mujic konnte den Gästekeeper aus kurzer Distanz nicht bezwingen. In der Folge hatten die Grenchner mehr vom Spiel und kurz vor der Pause sogar die beste Chance. Peralta verfehlte die gute Hereingabe von Salihi mit der Fussspitze knapp. Noch vor dem Pausenpfiff prallte De Filippo's, wohl als Flanke gedachter Ball, überraschend an den Pfosten.

Stauffer trifft erneut

Just in einer Phase, in welcher der FCG einige Ballverluste hatte, ging er bei einem Freistoss von Stauffer aus 30 Metern mit 1:0 in Front. «Ich versuchte einfach den Ball mit voller Wucht Richtung Tor zu spedieren und traf dabei mitten durch eine Lücke in der Zürcher Mauer» freute sich Stauffer und erinnerte sich daran, dass er bereits beim letzten Heimspiel gegen Zürich so getroffen hatte. Der knappe Vorsprung war bei den Kräfte zerrenden Temperaturen ein entscheidender Vorteil. So erstaunte es nicht, dass den Jungs der FCZ-Academy mit zunehmender Spieldauer die Puste ausging.
Grenchens starke Defensive

In den letzten zehn Minuten versuchten sie immer wieder, mit langen Bällen ihre Stürmer in Position zu bringen. Die Grenchner Defensive spielte aber hervorragend mit und so überstand man auch die Nachspielzeit schadlos. «Grenchen hatte heute das Glück des Tüchtigen», resümierte FCZ-Trainer Urs Meier das Spielgeschehen. Grenchen gewinnt also erneut und präsentiert sich momentan in bester Frühform.

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