Fussball
FC Grenchen besiegt Zofingen nach Blitzstart

In Zofingen triumphierte der FC Grenchen im Erstliga-Duell deutlich mit 4:1. Bereits nach 16 Minuten lagen die Solothurner 2:0 vorne.

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«Heute haben wir es geschafft durch die frühen Tore endlich einmal in Führung zu gehen und so Selbstvertrauen zu tanken», sagte Grenchen-Trainer Hanspeter Kilchenmann. Mit einem absolut unnötigen Platzverweis durch eine Unbeherrschtheit von Boumelaha habe man sich selbst noch in Bedrängnis gebracht, resümierte er weiter. «Umso grösser ist deshalb das Kompliment an meine Mannschaft, dass sie dann die restlichen 35 Minuten wirklich dem Druck des Spitzenreiters standgehalten und kein Tor mehr kassiert hat.» Der Sieg sei aufgrund der guten Leistung verdient und es zeige auf, wie ausgeglichen diese Liga sei. «Wir können die drei Punkte besser gebrauchen als Zofingen und ich gönne es meiner Mannschaft von Herzen.»

Mit dem gesperrten Stauffer und Hug, welcher Forfait geben musste, fehlten gegen die favorisierten Thutstädter zwei weitere Stammspieler. Dazu gesellte sich Voglioso, welcher bereits nach drei Minuten verletzungsbedingt ausfiel. «So begann der Match für uns sehr schlecht», blickte Kilchenmann zurück. Das 1:0 durch Bartlome, welcher eine Hereingabe von Kalina vor dem Keeper ins Tor spedierte, fiel mitten in eine Druckperiode der Gastgeber. Beim zweiten Tor stand Malacarne nach einem Eckball goldrichtig. Aus der Drehung heraus erwischte er den Keeper zum 2:0. Quasi mit dem Pausenpfiff wurde Hasanovic im Strafraum von den Beinen geholt. Bartlome liess Crespo beim fälligen Elfmeter keine Chance. Nach dem Ausschluss von Boumelaha und dem 3:1 durch Karaboga gab es für Grenchen noch einige bange Momente zu überstehen. «Wir brauchten heute einen starken Fleuti, der uns mit seinen Interventionen im Spiel behielt. Den Sieg mag ich ihm von Herzen gönnen», hob Kilchenmann seinen Schlussmann hervor.

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