FC Grenchen 15
Ex-FCS-Trainer gibt jetzt bei den Grenchnern den Ton an

Roland Hasler wird ab dem 1. Juli 2016 neuer Cheftrainer des FC Grenchen 15. Hasler war lange Jahre Trainer beim FC Solothurn und war auch beim FC Langenthal tätig. Der bisherige Trainer Silvan Rudolf wird technischer Leiter.

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Roland Hasler

Roland Hasler

Otto Lüscher

Der ehemalige FC Solothurn Trainer Roland Hasler (57) wird neuer Trainer des FC Grenchen 15. Dies teilte der Verein am Donnerstag mit. «Der erfahrene und im Schweizer Fussball weit vernetzte Roland Hasler wird ab dem 1. Juli 2016 neuer Cheftrainer des FC Grenchen 15.», heisst es in der Mitteilung. Hasler war von 2004-2013 Trainer beim FC Solothurn und war danach bis 2015 beim FC Langenthal tätig.

Dem bisherigen Trainer Silvan Rudolf sei es gelungen, die zusammengewürfelte, junge 1. Mannschaft des FCG 15 zu einer Einheit zusammenzuschweissen, heisst es weiter. Trotz der schwierigen sportlichen Situation verzeichnete das Team in der Winterpause kaum Abgänge. Rudolf trainiert das Team noch bis Saisonende und wird per sofort und zusätzlich Technischer Leiter des FCG 15.

In dieser Funktion bildet er alle Nachwuchstrainer des Vereins aus und stelle dank seiner guten Vernetzung als Verbandsfunktionär das Bindeglied zu Vereinen und Verband dar. Hasler ist SFV-Instruktor und Rudolf ist in Ausbildung zum UEFA A-Diplom. Sportchef Thomas Reinhart bleibt weiterhin in seinem Amt.

Neue Sponsoren

Gleichzeitig kann der FC Grenchen mit Erdgas und Kanal Total zwei neue Hauptsponsoren und mit der Rolf Hänggi AG einen Initial-Sponsor (Sponsor für die Fusions- bzw. Konsolidierungsphase) präsentieren. Erdgas ist Exklusiv-Sponsor der Jugendorganisation, deren Aufbau von der der Rolf Hänggi AG «grosszügig unterstützt» werde.

«Die aktuelle Tabellenlage der 1. Mannschaft mag unschön erscheinen, der Verein steht andererseits seit Jahren erstmals wieder auf finanziell stabilen Füssen», meint der Vorstand. Die Strategie der Vereinsführung siehe klar vor, die vorhandenen Mittel zu einem grossen Teil in den Nachwuchsbereich einfliessen zu lassen. Die Region habe grosses Potenzial an talentierten Fussballern. Jugendliche aus der Region sollen beim FCG 15 die Möglichkeit haben, alle Stationen bis zur 1. Mannschaft zu durchlaufen. Diese Förderung von «Eigengewächsen» anstelle von schnell getätigten Einkäufen auf dem Transfermarkt, soll die lokale Identifizierung mit dem Verein mittelfristig stärken und so den FCG 15 für die Zukunft fit machen.

«Kein zweiter FC Biel»

«Wir wollen weiterhin den Verein von den Junioren her aufbauen. Das braucht Geduld und eine Strategie, die wir in dieser Besetzung optimal umsetzen können», meint Interims-Vereinspräsident David Baumgartner auf Anfrage. «Wir wollen nicht ein zweiter FC Biel werden und wieder in Finanznöte kommen.» (at.).