Die Spiele des FC Biel folgen und gleichen sich. Ein vollständig verunsichertes Team irrt rat-, plan- und orientierungslos auf dem Terrain herum, es missrät ihm alles, was es in Ansätzen zu unternehmen versucht, hinten wird hasardiert und nach vorne geht überhaupt nichts.

Starker Salvi

So blieb der Ex-Bieler Grasseler im Schaffhausen-Tor bis zur Pause völlig unbeschäftigt, während auf der Gegenseite Salvi hauptverantwortlich dafür war, dass das Resultat nicht bereits nach 45 Minuten 0:3 lautete. Er rettete mit Fussabwehr gegen Almerares und antwortete Sekunden darauf mit einer Prachtparade auf einen Schuss Tadics (36.), während Almerares alleine vor ihm danebenschoss (11.).

Beim Gegentreffer war Salvi macht- und schuldlos. Er parierte einen Scharfschuss von Tadic, aber Almerares verwertete den Abpraller völlig freistehend gegen die schlafende Seeländer Abwehr zum 0:1. Das Publikum gab sein Missfallen über die jämmerliche Vorstellung mit einem Pfeifkonzert kund.

Ausgleichstreffer ohne Wirkung

Im selben Stil ging es auch nach dem Wechsel weiter. Salvi rettete bravourös gegen Seferangic und Tadic, und Schaffhausen verpasste es in dieser Phase klar, den Sack zuzumachen. Wie aus heiterem Himmel glich dann Biel aus, als der vergessen gegangene Innenverteidiger Etchegoyen eine Freistossflanke Morellos zum 1:1 verwertete. Die nun folgenden besten Bieler Szenen sollten ein Strohfeuer bleiben, denn Tadic erzielte doch noch den hochverdienten Siegtreffer. (PRS)