So positiv und eindrücklich die Playoff-Bilanz Wilers auch ist, ein Selbstläufer waren die Viertelfinals trotzdem nie. So hat der 11fache Schweizer Meister beispielsweise seit der Einführung der „best-of-seven“- Serien mehr Viertelfinalspiele als Halbfinalspiele verloren.

So gesehen war das letztjährige 4:0 gegen Uster die Ausnahme und darin zu begründen, dass die Zürcher - euphorisiert durch die erstmalige Playoff-Qualifikation der Vereinsgeschichte – mental den Zugang in die Serie gar nie fanden.

Dies wird dieses Jahr zweifellos anders sein. Uster blickt auf die beste Qualifikation ever zurück und hat erstmals mehr Spiele gewonnen als verloren, darunter figurieren auch zwei Erfolge gegen Meister Floorball Köniz.

Der SVWE ist also gewarnt, wenngleich er erst einmal überhaupt in all den Jahren gegen Uster verloren hat. Doch dieses Uster ist nicht mehr vergleichbar mit dem „Verliererteam“ der Vergangenheit und scheint bereit, den nächsten Schritt zu machen.

Der SVWE tut gut daran, mit erheblicher Gegenwehr zu rechnen und nicht einen Selbstläufer zu erwarten, sonst könnte es ein böses Erwachen geben. Nach dem Auftaktweekend mit einem Spiel in Zuchwil (Sa. 19.30 Sportzentrum) und einer Partie in Uster (So. 20.00 Uhr Buchholz) wird man mehr wissen.