Innerhalb von nur fünf Wochen stand der Solothurner Max Studer somit zum vierten Mal ganz oben auf dem Podest. Gelang ihm Ende September in Alanya (TUR) der erste Erfolg im Europacup, erreichte er an der U23-EM Eilat (ISR) vor einer Woche sowohl den Titel in der Einzelmeisterschaft als auch im Mixed Team. Nun erreichte Studer mit dem Weltcupsieg über die Sprintdistanz in Tongeyong seinen bislang grössten Erfolg. Studer kam in Südkorea im Mittelfeld aus dem Wasser, fuhr mit dem Rad in der grossen, 41-köpfigen Führungsgruppe.

Nach der ersten von zwei Laufrunden war er vorne in einer acht Athleten umfassenden Gruppe, die innerhalb von 3 Sekunden die 2.5 Kilometermarke passierten, dabei. Im Schlussprint konnte der Leichtathletik Schweizer-U23-Meister über die 5000 m Distanz den Franzosen Felix Duchampt in Schach halten und lief mit einem Vorsprung von 1 Sekunden ins Ziel. Weitere vier Sekunden dahinter wurde Eli Hemming (USA) Dritter. «Dies ist ein grosser Erfolg für mich» versuchte Max Studer seinen ersten Weltcupsieg einzuordnen, «aber ebenso gross ist die Überraschung, ich habe im Voraus nicht damit gerechnet, dass ich das Rennen gewinnen kann». Bevor Studer in die Saisonpause geht, wird er Anfang November am Weltcuprennen in Japan starten.