2.Liga inter
Erster Saisonsieg für den FC Subingen gegen Wohlen

Erich Herts FC Subingen steht in der 2. Liga inter in der «schwierigen zweiten Saison». Ein Sieg gegen Wohlen am Samstag war nötig.

Hans Peter Schläfli
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Der Subinger Marco Röthlisberger im Laufduell mit Wohlens Ensar Biqkaj.
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Der Subinger Benjamin Brunner am Ball, Wohlens Captain Milan Marjanovic am Boden.
Wohlens Dino Duvnjak kann den Subinger Captain Simon Büttler nicht halten.
Der Subinger Aaron Sperisen rappelt sich auf.
Der Subinger Benjamin Brunner.
Die Entscheidung: Aaron Sperisen schiebt zum 1:0 ein, Wohlen ist machtlos.
Subinger Torjubel, Wohlens Goalie Dominik Stutzer ist konsterniert.
FC Subingen gegen Wohlen
Die Subinger Patrick Haas und Mattia Sasso freuen sich, Wohlens Edi Duvnjak lässt den Kopf hängen.
Wohlens Dino Duvnjak kann den Subinger Captain Simon Büttler nicht halten.
Shaban Arifi, Aaron Sperisen und Florian Gasche diskutieren im Regen.
Langeweile auf der Subinger Bank? Links Trainer Erich Hert.
Der Subinger Benjamin Brunner flankt.
Wohlens Ensar Biqkaj befreit vor dem Subinger Captain Simon Büttler.

Der Subinger Marco Röthlisberger im Laufduell mit Wohlens Ensar Biqkaj.

Hans Peter Schläfli

Nach der 1:5-Klatsche vom letzten Wochenende und vor allem einem desolaten Auftritt musste man sich um den FC Subingen ein wenig Sorgen machen. Mit solchen Leistungen wäre in der starken Gruppe 5 der 2. Liga inter der Abstieg vorgezeichnet.

Und das Spiel gegen Wohlens Nachwuchsequipe begann am Samstag ähnlich trist wie das graue Wetter mit Nieselregen. Die Aargauer bestimmten das Geschehen und Subingens Goalie Pascal Schwaller musste in der 19. Minute mit einer Glanzparade einen in die weite Ecke geschlenzten Ball in Corner lenken.

«Zum Glück hat Wohlens Stürmer in dieser Szene nicht gesehen, dass noch einer bei der Fünferecke bereitgestanden wäre», analysierte Subingens Trainer Erich Hert nach dem Match diese entscheidende Szene.

Taktische Korrektur

Hert reagierte und stellte das System von einem 4-4-2 auf ein 4-1-4-1 um. Die verstärkte Mittelachse wirkte sich positiv aus. Das ebenfalls im Zentrum konzentrierte Wohlen musste nun über die Flügel ausweichen und das ist offensichtlich eine der Schwächen der Aargauer, wie Subingens Trainer richtig erkannt hatte.

Wohlen hätte sich lieber mit Kurzpässen durchkombinieren wollen. Das wurde mit dieser Massnahme schwieriger und die Angriffe der Aargauer über die Flanken blieben harmlos. So glich sich das Spiel bis zu Pause aus.

Joker leitete Siegestor ein

«Los Jungs, wir sind die Besseren», feuerte der eingewechselte Subinger Mattia Sasso zu Beginn der zweiten Hälfte seine Mitspieler an. Tatsächlich konnte Sasso die wichtigen Impulse setzen und mit einem schönen Spielzug das 1:0 einleiten, das Aaron Sperisen mit einem coolen Schieber in die lange Ecke vollendete.

Wohlen versuchte zu reagieren, aber Subingen liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Als die Aargauer alles nach vorne warfen, gelang mit einem klassischen Konter durch Shaban Arifi das 2:0, der den Ball über den herauseilenden Goalie Dominik Stutz lupfte.

Es hätte sogar noch das 3:0 fallen müssen, aber Leonardo Baschung war zu wenig cool. Er spielte den Ball in die Hände des bereits am Boden liegenden Torhüters der Aargauer. Aber das änderte nichts am verdienten Sieg der Subinger.

Klare Leistungssteigerung

«Wohlen ist bedeutend stärker als Liestal», verglich Erich Hert die Gegner der beiden letzten Spiele. Nur war Subingen im Baselbiet vor einer Woche gleich 1:5 untergegangen. «Ich wollte mit Gesprächen psychologisch gegen die aufkommende Verunsicherung wirken. Aber am Anfang hat man gesehen, dass das nicht wirklich wirkte. Umso mehr freut mich die Leistungssteigerung im Laufe des Spiels.»

Gegen Liestal hatte Subingen unterirdisch schlecht gespielt, gegen Wohlen kam eine Torchance zugelassen. «Vor allem das «zu Null» im Resultat stimmt mich für die Zukunft optimistisch», sagte Trainer Erich Hert.

Was ist nun nach dem ersten Saisonsieg mit dieser Mannschaft noch alles möglich? «Es ist die schwierige zweite Saison. Unser Ziel ist es, möglichst rasch auf die 30 Punkte zu kommen, die den Ligaerhalt bedeuten werden.» Nach der samstäglichen Leistung ein realistisches Ziel.

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