Geräteturnen
Erste Finalteilnahme einer Solothurnerin seit zehn Jahren

Laura Cervi vom RZ Wolfwil schaffte es an der Schweizer Meisterschaft am Reck in den Final. Es war die erste Finalqualifikation einer Solothurnerin seit mehr als einer Dekade.

Sandra Witmer
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Laura Cervi vom RZ Wolfwil sorgte mit ihrem Finaleinzug am Reck für den Exploit des Solothurner Teams an der Schweizer Meisterschaft in Luzern.

Laura Cervi vom RZ Wolfwil sorgte mit ihrem Finaleinzug am Reck für den Exploit des Solothurner Teams an der Schweizer Meisterschaft in Luzern.

zvg

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Die Freude war riesig bei den Solothurner Turnerinnen, als an der Schweizer Meisterschaft in Luzern die Finalistinnen am Reck feststanden: Weil vier Turnerinnen mit der Note 9,30 gleichauf auf dem sechsten Platz lagen, qualifizierten sich insgesamt zehn Turnerinnen für den Final.

Erste Finalteilnahme seit zehn Jahren

Darunter auch Laura Cervi vom RZ Wolfwil, die damit die lange Durststrecke der Solothurnerinnen ohne Finalteilnahme beendete. Im Final erhielt Cervi für ihre Übung die Note 9,25, welche ihr den zehnten Schlussrang am Reck einbrachte. In der Gesamtwertung reichte es ihr mit 36,25 immerhin für den 31. Rang.

Eine Auszeichnung in der Gesamtwertung erturnte sich Simone Angéloz (TV Kaufleute Solothurn). Ihr Wettkampf verlief nach Wunsch. Insbesondere der Sprung, für den Angéloz eine 9,40 erhielt. Mit einer Gesamtpunktzahl von 37,00 schloss sie den Wettkampf auf dem 15. Platz ab. Auf Rang 37 landete Yvana Barrer vom RZ Wolfwil. Sie patzte ausgerechnet an ihrem Paradegerät, dem Sprung, turnte dafür eine sehr saubere Reckübung und kam auf ein Total von 35,80 Punkten.

Guter Start der Turnerinnen

In der Kategorie Damen waren in Luzern zwei Solothurnerinnen am Start: Selina Kurmann und Michaela Bisig von den Kaufleuten Solothurn. Beide starteten mit einer 9,25 an den Ringen und konnten auch den Rest des Wettkampfs ohne gröbere Patzer durchturnen.

Selina Kurmann schaffte es mit 36,40 Punkten auf Rang 25, Michaela Bisig mit 36,05 auf Rang 34. In der Kategorie K5 ging Jeanne-Marie Fürst (STV Wolfwil) erstmals an einem SM-Final an den Start. Die 13-Jährige war nervös und konnte ihre Leistungen aus dem Halbfinal nicht ganz abrufen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 35,15 musste sie sich mit dem 42. Platz begnügen.

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