Die Mannschaft von Wiler-Ersigen lag wie im ersten Spiel 24 Stunden zuvor gegen die Schweden aus Dalen rasch mit 0:4 in Rückstand. Hatte es gegen die Einheimischen tags zuvor noch 18 Minuten bis zum Viertore-Rückstand gedauert, so lagen die Berner gegen die Finnen bereits nach knapp zehn Minuten um vier Längen zurück. Und ebenfalls genau gleich wie in Spiel 1 beeindruckte der achtfache Schweizer Meister in der Folge mit einer ausserordentlichen Aufholjagd. Dank sechs Treffern in Folge führte Wiler-Ersigen zur Spielmitte sogar mit 6:4. Doch Sejnäjoki wusste zu reagieren, und glich vor Drittelsende wieder aus.

Fehler und verschossener Penalty

Im Schlussabschnitt profitierten die Finnen ausgerechnet von einem Fehler des finnischen Wiler-Internationalen Esa Jussila, der im Überzahlspiel beim Stand von 8:9 hinter dem Tor den Ball verlor. Myllymäki nutzte die Chance zum entscheidenden 10:8. Zuvor verschoss Christoph Hofbauer zu allem Wiler-Übel auch noch einen Penalty (48.). Nur Matthias Hofbauer war danach für die Schweizer zum 9:10 noch erfolgreich (52.). Sejnäjoki und Dalen Umea sind nach den knappen Siegen mit jeweils einem Tor gegen Wiler-Ersigen somit bereits vor ihrem Zusammentreffen im morgigen, letzten Gruppenspiel für die Halbfinals qualifiziert. (si/sz)