Kaum hatten die wenigen Zuschauer in der Frühlingssonne Platz genommen, so durften die Zürcher auch bereits das erste Mal jubeln.

Keine zwei Minuten dauerte es, bis der FC Kilchberg den Führungstreffer erzielte. Ein Dribbling, eine Flanke, ein Kopfball und schon waren die Solothurner wieder im Hintertreffen. Die Verteidigung war noch nicht auf der Höhe und sollte es auch in der Folge nicht sein. Subingen versuchte im Anschluss zu reagieren und kam durch Sasso und Müller auch zu halbwegs gefährlichen Aktionen. Aber auch hier liess man die letzte Konsequenz und den letzten «Biss» vermissen.

Anders die Kilchberger. Praktisch mit jedem Angriff konnte die Offensive gefährliche Aktionen kreieren. Die sonst sicher stehende Abwehr der Subinger kam des Öfteren in Not.

Subingens Mittel waren beschränkt

Nach einem unnötigen Foul in der 29. Minute konnten die Zürcher einen Freistoss aus dem Halbfeld treten. Die scharf getretene Flanke wurde zur perfekten Vorlage für den mit aufgerückten Verteidiger. Das 2:0 war Tatsache.

Die Mittel des FC Subingen waren an diesem Samstagnachmittag sehr beschränkt und so konnte weder aus dem Spiel noch nach Standard-Situationen Gefahr erzeugt werden.

Beim dritten Tor in der 40. Minuten zeigten die Kilchberger wie einfach es gehen kann. Freistoss aus der eigenen Platzhälfte, Abpraller erobert, Schuss aus 18 Metern und die Vorentscheidung war praktisch Tatsache. Eine Halbzeit zum vergessen für den FC Subingen.

Sasso mit einziger Grosschance

Zum Wiederanpfiff erwartete man ein Sturmlauf der Subinger. Der Wille, diesen zu starten, war bestimmt vorhanden. Aber die Mittel – nach wie vor – sehr beschränkt. Einzig Sasso in der 60. Minute hatte eine Grosschance auf dem Fuss. Die Nummer 10 der Solothurner scheiterte jedoch am tadellosen Schlussmann des FC Kilchberg. So verstrichen die Minuten in der zweiten Halbzeit, ohne dass Subingen dem Anschluss nähergekommen wäre. Im Gegenteil: Die Kilchberger konnten es sich leisten mehrere gute Gelegenheiten, darunter auch ein Foulelmeter, auszulassen.

Mit dem Schlusspfiff konnte Winnistörfer dann aus dem Nichts noch Resultat-Kosmetik betreiben. Der wunderbare Volley aus 22 Metern war das grösste und einzige Highlight der Solothurner an diesem Tag.

Der Sieg der Zürcher war absolut verdient und in dieser Höhe sogar schmeichelhaft für Subingen.

Subingen muss den Schalter umlegen

Die Auftritte des FC Subingen in dieser Rückrunde sind das pure Gegenteil zu den Spielen in der Vorrunde. Nachdem zuerst die Offensive «gekränkelt» hat, so ist jetzt auch die Defensive anfällig und unsicher.

Insgesamt ist der Start in diese Rückrunde ungenügend. Auch die Kontrahenten in den kommenden Spielen werden nicht weniger gut sein.

Es gilt nun für den FCS den Schalter definitiv umzulegen und wieder zur gewohnten Stärke zurückzufinden.