Tennis

Eric Gloor: Dank mehr Energiereserven zum Sieg

Eric Gloor gewann den SoBa-Cup in einem Dreisatzkrimi.aeschbacher

Eric Gloor gewann den SoBa-Cup in einem Dreisatzkrimi.aeschbacher

Am SoBa-Cups gabs keine grossen Überraschungen, dafür aber viele hart umkämpfte Duelle. Eric Glorr und Barbara Wälti heissen die Sieger der Königsklassen.

Auch dieses Jahr boten die Spieler den Fans in der Kappeler Tennishalle hervorragenden Sport. Überdurchschnittlich viele Spieler mussten – ihren teilweise wirklich hart erkämpften Siegen – gegen das Turnierende Tribut zollen, indem sie in der Folge angeschlagen zum nächsten Spiel antreten oder gar w.o. geben mussten.

Königsfinal ging über drei Sätze

So gewann zwar im Herrenkönigstableau 35+ R3/5 der als Nummer zwei gesetzte Aeberhard Hannes (R3) in einem hart umkämpften Spiel gegen Franz Sollberger (R4) mit 7:6, 6:4, musste aber auf ein Weiterspielen zugunsten seines bezwungenen Gegners verzichten. Dieser wiederum musste mit diesem Exploit und dem Dreisatzsieg eine Runde zuvor, das nächste Spiel kampflos an Burkhard Martin (R3) überlassen. Den Halbfinal gegen Reto Freiburghaus (R3) bedeutete aber für ihn Endstation.

In der anderen Tableauhälfte gab es zum Auftakt insofern eine Überraschung, als der top gesetzte Daniel Epper (R3) gleich bei seinem ersten Auftritt gegen Rolf Länzlinger (R4) in einem Dreisatzkrimi unterlag. Wobei Letzterer bereits in seiner ersten Runde über die volle Distanz musste.

Im Viertelfinal bedeutete für Länzlinger dann Martin Wälti (R3) in einem weiteren Dreisatzspiel Endstation. Wälti schied daraufhin im Halbfinal gegen Eric Gloor (R3) – mit 6:2, 6:1 relativ deutlich aus. So kam es zum verdienten Final zwischen den Nummern drei und vier des Turniers.

Grandioses Tennis

Während zweier Sätze boten die beiden Akteure grandioses Tennis und machten beste Werbung für den Tennissport. Da jeder Spieler einen Satz für sich entscheiden konnte, musste schliesslich im dritten Satz entschieden werden. Beide Spieler waren nach der harten Turnierwoche und dem Abnützungskampf der ersten beiden Sätze sichtlich angeschlagen.

Der offenbar etwas weniger angeschlagene Gloor konnte Freiburghaus im dritten Satz gleich das erste Servicespiel abnehmen, seines mit einiger Mühe durchbringen und nach dem Doppelbreak zum 3:0, war das Finale entschieden. Eric Gloor gewann den dritten Satz mit 6:0 und somit den Final.

Zu erwähnen ist bestimmt auch die Souveränität, mit welcher Hanspeter Gasser (R4) als Nummer zwei der Kategorie 45+ R4/6 die Sätze und somit diese Konkurrenz gewann: 6:2, 6:1; 6:1, 6:3; 6:1, 6:2 und 6:1, 6:1.

Im Königinnentableau (30+ R3/6) der Frauen bestätigte Barbara Wälti, dass sie zu Recht die Turnierleaderin war. Im Auftaktspiel gab sie den ersten Satz mit 5:7 gegen Monika Buser-Tschudin ab, Satz zwei und drei endeten dann aber jeweils mit 6:2 deutlich zugunsten der Nummer eins.

Lokalmatadorin hatte Nachsehen

Ein 6:1, 6:4 im Halbfinale gegen die Lokalmatadorin Regula Gribi (R4) und ein souveränes 6:2, 6:2 im Finale gegen die Zwei des Turniers Corinne Zubler (R4) brachten Wälti den Turniersieg am SoBa-Cup 2012.

Im Tableau 40+ R5/7 setzte sich Daniela Mäder-Brokhues (R5) mit 6:4, 3:6, 6:4 gegen Eva Bitterli (R6) in einem knappen Dreisatzsieg durch. Ebenfalls mit einem Dreisatzsieg gewann Anita Beerli-Kirchhofer (R7) im Tableau 40+ R7/9 gegen Marlise Kurz (R7). Im Tableau 55+ R5/9 errang die top gesetzte Christiane Klötzli (R5) mit einem 6:3, 6:3 gegen Lokalmatadorin Iris Erni (R5) den Turniersieg.

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