Hornussen
Erfolgreiche Lyssacher Hornusser beim «Glögglimatch»

Lyssach gewinnt dank Effort im Final die begehrte Glocke. Bester Nachwuchshornusser war der Hettiswiler Roger Portorreal. Bei den Aktiven schwang der Lyssacher Daniel Burkhalter obenaus.

Jürg Lysser
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Erfolgreiche Lyssacher Hornusser beim «Glögglimatch»
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Roger Portorreal in Aktion.
Um diese tollen Preise kämpfen die Glögglimatcher.
Bei bestem Wetter genossen Hornusser und Gäste das Zusammensein nach dem Spiel.

Erfolgreiche Lyssacher Hornusser beim «Glögglimatch»

Nordwestschweiz

Bereits zum 27. Mal traten die vier B-Mannschaften aus der Region Burgdorf zum Hornusser-Kleinverbandsanlass «Glögglimatch» an. Die Vorrunde, bestehend aus drei Abendspielen mit je drei Streichen fand in den Monaten Juni und Juli statt. Traditionell gelangte dann am ersten Wochenende im August der Final zur Austragung.

Das Regelwerk dieses Anlasses wurde speziell auf B-Mannschaften ausgearbeitet, weil hier normalerweise wirklich alle Altersklassen in einer Mannschaft spielen. Es beginnt bei den 8 jährigen Hettiswilern Simon Girard und Liam Schor und hört beim 80 jährigen «Burdlefer» Hansueli Wittwer auf. Eine Besonderheit, die es sonst in keiner Sportart gibt.

Lyssach mit bester Riesarbeit

Nach den drei Abendspielen führte überraschend Burgdorf die Zwischenrangliste mit 6 Rangpunkten, 2 Nummern und 1'342 Punkten an, gefolgt von Lyssach, Hettiswil-Eintracht und Hindelbank. Meist wird am Finaltag die Rangliste noch ziemlich durcheinandergewirbelt. So war dies auch heuer der Fall.

Die vier Mannschaften trafen sich am frühen Morgen in Hindelbank und trugen abwechslungsweise je zwei Spiele aus. Weil bei strahlendem Sonnenschein noch zahlreiche Nummern geschrieben werden mussten, änderte sich die Rangliste noch markant.

Mit 12 Rangpunkten, 5 Nummern und 2'398 Punkten überholte Lyssach die Burgdorfer welche auf 6 Rangpunkten sitzen blieben und mit 6 Nummern und lediglich 1'980 Punkten gar auf Rang 3 abrutschten. Auf Rang 2 etablierte sich Hettiswil-Eintracht. Gastgeber Hindelbank musste sich mit dem letzten Platz zufrieden geben. Somit trat das Glöggli den Weg nach Lyssach an.

Spannende Entscheidung beim Nachwuchs

Ziemlich spannend gestaltete sich der Finaltag für die Nachwuchshornusser. Nach den drei Abendspielen lagen die drei Hettiswiler Loris Leuenberger mit 158 Punkten, Roger Portorreal mit 154, Timo Luginbühl mit 131 Punkten an der Ranglistenspitze.

Ebenfalls mit 131 lauerte der Burgdorfer Jan Niffenegger auf seine Chance im Final. Aber auch hier blieb kein Stein auf dem anderen. Mit hervorragenden 80 Punkten und einem Total von 234 Punkten überholte Roger Portorreal seinen Teamkollegen Loris Leuenberger im Endspurt und verwies diesen mit 224 Punkten auf den zweiten Platz. Den letzten Platz auf dem «Stockerl» sicherte sich mit 189 Punkten der Hindelbanker Patrick Eberhart.

Start-Ziel-Sieg von Burkhalter

Vor dem Finalspiel lagen die beiden Lyssacher Daniel Burkhalter mit 158 und Andreas Lüthi mit 146 an der Ranglistenspitze, gefolgt vom Hettiswiler Niklaus Buri mit 142 Punkten. In Lauerstellung war hier der Hindelbanker Martin Krebs mit 138 Punkten.

Auf diesem hohen Niveau war eigentlich nicht mit irgendwelchen Abstürzen zu rechnen und so blieb die Rangliste vom Schlagresultat abgesehen bestehen. Das Siegerduo kam aus Lyssach und bestand aus Daniel Burkhalter mit einem Total von 220 Punkten vor Andreas Lüthi mit 212 Punkten. Den dritten Rang sicherte sich der Hettiswiler Niklaus Buri mit 205 Punkten.

Ausklang

Während das Rechnungsbüro an der Arbeit war, genossen die Hornusser und zahlreiche Schlachtenbummler die tolle Atmosphäre mit der sehr schönen Infrastruktur beim Hornusserhaus von Hindelbank.

Für einmal war mit Steak, Nudeln, Rahmsauce mit Pfirsich und Salat etwas Traditionelles angesagt, aber sehr schmackhaft. Den Initianten und der Küchenmanschaft an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Bei der anschliessenden Rangverkündigung konnte Obmann Hans-Peter Mathys dann zahlreiche schöne Glöggli abgeben.

Dem Vorstand, den Organisatoren sowie den zahlreichen Helfern und guten Geistern in den vier Gesellschaften sei an dieser Stelle herzlich gedankt.