Mountainbike

Enttäuschung an der Mountain-Bike-EM: Reto Indergand 19., Albin muss aufgeben

Nach der Radquer-Schweizer-Meisterschaft wird Reto Indergand Ende Januar wieder aufs Mountainbike wechseln. ZVG

Nach der Radquer-Schweizer-Meisterschaft wird Reto Indergand Ende Januar wieder aufs Mountainbike wechseln. ZVG

Die Solothurner wuchsen an den Europameisterschaften nicht über sich hinaus. Der Niederämter Indergand konnte bei der Elite nur zu Beginn mithalten.

Reto Indergand startete an den Europameisterschaften im italienischen Darfo Boario Terme im Hauptrennen der Elite. Der 26-Jährige fand schnell seinen Rhythmus und klebte nach der kleinen Startrunde à 2,5 Kilometer an den Fersen seines BMC-Teamkollegen Lukas Flückiger, der zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Platz lag. Doch beide büssten im weiteren Rennverlauf noch einige Plätze ein. Während Flückiger als zweitbester Schweizer hinter dem neuen Europameister Florian Vogel am Ende Elfter wurde, beendete der Niederämter Reto Indergand das Rennen auf dem 19. Platz.

Bei den U23-Junioren wurde Joris Ryf von den Mauna Loa Bikers Solothurn von Teamchef Reto Burki als drittbester Schweizer als 22. klassiert. Vital Albin vom Bike Team Solothurn, der Schweizer Meister in der U19-Kategorie, musste das EM-Rennen in der zweiten Rennhälfte aufgeben. «Mit der 49 hatte ich eine schlechte Startnummer», erklärte der Vize-Junioren-Weltmeister von 2016. «Meine Aufholjagd bis auf Position 21 kostete mich dann zu viel Kraft.» In der U19-Kategorie holte sich Alexandre Balmer aus La Chaux-de-Fonds hinter dem Spanier Jofre Cullell Estape die Silbermedaille. Balmer hatte in diesem Jahr bereits bei den Bike Days in Solothurn bei den Junioren triumphiert und darauf in Lüterkofen den Schweizer-Meister-Titel im Zeitfahren bei den Junioren errungen. Eric Lüthi vom Tropical Racing Team Solothurn schaffte es bei seinem ersten Grossanlass als 34. von insgesamt 85 Gestarteten locker in die vordere Ranglistenhälfte.

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