Fussball

«Ende Woche haben wir unsere 22 Mann»

Ob FCG-Cheftrainer Patrick Bösch in der Rückrunde mit der neu zusammengestellten Mannschaft die Grenchen-Spiele entspannter verfolgen kann?

Ob FCG-Cheftrainer Patrick Bösch in der Rückrunde mit der neu zusammengestellten Mannschaft die Grenchen-Spiele entspannter verfolgen kann?

Beim Testspiel gegen den Solothurner Zweitligaklub Blustavia erlangt das 1.-Liga-Schlusslicht Grenchen nur ein unglückliches Unentschieden. Doch die Prioritäten des FC Grenchen liegen zurzeit ohnehin noch an anderen Baustellen.

Am Testspiel von gestern Montag gegen Blustavia schaffte es der FC Grenchen zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Nach einer schwachen Startphase und einem unglücklichen Gegentor, drehten die Grenchner in der zweiten Halbzeit doch noch auf und schafften zumindest den verdienten Ausgleich zum 1:1. «Zufrieden können wir nicht sein mit dem Unentschieden gegen einen Zweitligaklub», sagt FCG-Pressesprecher Daniel Martiny. «Unser Ziel war es allerdings nicht primär, das Spiel zu gewinnen.»

28 verschiedene Testspieler standen vorgestern für Grenchen auf dem Platz – es wurde ständig gewechselt. «In diesem und den beiden weiteren Testspielen von dieser Woche gegen Dietikon und Regensdorf schauen wir, wie sich die Spieler auf dem Rasen schlagen», sagt Martiny.

Bei der Kanterniederlage gegen den FC Köniz, als zwischenzeitlich elf Ausländer für Grenchen auf dem Platz standen, hatten sich die Fans berechtigterweise nicht nur über die fehlende Qualität, sondern auch über die fehlende «Echtheit» des FC Grenchen geärgert. Umso glücklicher sind die Verantwortlichen, dass nun auch einige Schweizer Spieler zu den aktuellen Testspielern hinzugekommen sind. «Ende dieser Woche wollen wir uns entscheiden, mit welchen 22 Spielern wir die Rückrunde bestreiten wollen», so Martiny, «Dann können wir anfangen, den Teamgeist noch zu stärken.»

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1