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Ende gut, alles gut: Aeschi bleibt eine weitere Saison in der 1. Liga

Am Ende einer schlechten Saison konnten sich die Männer des VBC Aeschi steigern und erreichten noch die Entscheidungsspiele gegen den Abstieg. Am Wochenende gewannen siei die beiden Spiele gegen ein inferiores Ferney-Prevessin 3:0 und 3:1

Hans Peter Schläfli
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Philipp Mathys überwindet den Genfer Block.
Smash von Philipp Mathys.
Nach gewonnenenm ersten Satz feierten der VBC Aeschi bereits den Ligaerhalt.
Aeschis Passeur Raphael Scheidegger.

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Die Stimmung in der Etziker Turnhalle war aufgeräumt, das Apéro stand bereit und der VBC Aeschi feierte am Sonntag schon ein wenig den Ligaerhalt, bevor das letzte Spiel begann. Denn es brauchte nur noch ein Satzgewinn und Aeschi hätte sich eine weitere Saison in der 1. Liga gesichert.

Der Optimismus war gross, obwohl es diese Saison lange düster ausgesehen hatte. Aber mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen – unter anderem auch gegen den damaligen Leader Olten – hatte es Aeschi mit Ach und Krach gerade noch vom direkten Abstiegsplatz in die Entscheidungsspiele gegen Ferney-Prevessin geschafft.

In Genf zeigten die Wasserämter am Samstag nach eigener Einschätzung dann aber das schlechteste Spiel der ganzen Saison – und sie gewannen trotzdem 3:0. Allerdings deuten die Satzresultate von 25:23, 26:24 und 25:19 an, dass der Sieg über den Kampf gesichert wurde. Nach 20 Minuten war im Rückspiel alles klar: Aeschi verwertete den zweiten Satzball zum 25:23 und war gerettet. Dann war die Luft draussen und Ferney-Prevessin gewann den zweiten Satz – es sollte der einzige in diesen Entscheidungsspielen sein. Die Genfer waren ein inferiorer Gegner, der weder die körperliche Fitness noch die technischen Fähigkeiten für die 1. Liga mitbringt. Locker gewann Aeschi deshalb das zweite Spiel 3:1 (25:23, 17:25, 25:19, 25:17).

«Was wir heute gesehen haben, das ist noch langen nicht alles, was meine Mannschaft kann, aber wir waren klar besser als der Gegner», fasste Coach Florian Baur den Match zusammen, den Aeschi aufgrund der individuellen Überlegenheit noch viel klarer hätte gewinnen sollen. Er will Trainer bleiben und so wie es aussieht, kann er auch sein junges Team zusammenhalten.

Nun bleibt Aschi also ein Erstligist. Aber was will der Coach unternehmen, damit Aeschi nächste Saison kein Abstiegskandidat, sondern ein guter Erstligist wird? «Wir werden an der individuellen Technik feilen, denn viele Spieler haben noch Steigerungspotenzial», meint Florian Baur, «und auch beim taktischen Stellungsspiel können wir uns verbessern.»

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