Mario Bernasconi, Urs Erb, Jorge Thomas und Reto Andres werden den Verein noch bis Ende Saison begleiten, danach ist Schluss, wie Präsident Bernasconi auf Anfrage bestätigte. Ein herber Schlag für den FC Grenchen. Mit Unternehmer Urs Erb verliert der Club auch den Hauptsponsor und jährliche Beiträge von rund 100 000 Franken. «Wir haben zusammen angefangen und hören zusammen auf», sagt Mario Bernasconi.

Mangelnde Akzeptanz

Viele Jahre lang sei viel Geld und Fronarbeit in den Verein und ins Stadion Brühl - welches eigentlich der Stadt gehört - investiert worden. Doch Undank sei der Welten Lohn. Der Kunstrasen bleibt vorerst Wunschdenken, und mit dem Bau des Velodromes verliert der FC Trainingsplätze.

Bernasconi stellt aber klar, dass man nicht gegen das Velodrome sei, was der Verein auch schon mitgeteilt hat. Man sei daran, mit der Stadt Lösungen zu finden, für alternative Trainingsmöglichkeiten und das Versetzen der Beleuchtung Ostfeld. Das Velodrome habe Vorteile für Sport und Fussball. «Es wurden oft genug Projekte boykottiert. Das Velodrome soll nicht auch noch sterben», so Bernasconi. Er hoffe deshalb schon, dass der Kredit an der Gemeindeversammlung von Dienstag genehmigt wird.

Dass der FC mit Urs Erb seinen Hauptsponsor verliert, sei für den Club gravierend, meint Bernasconi weiter. Wenn man den Ausfall nicht kompensieren kann, wird der Verein sparen müssen. Das dürfte die 1. Mannschaft am stärksten treffen. Spieleraustritte sind laut Bernasoni nicht auszuschliessen.