Das vom CC Ambassadoren Solothurn organisierte Turnier wurde im Round Robin gespielt. Nach vier Spielen hatte das Favoritenteam Amba-Wengi mit Skip Urs Dick das Punktemaximum und bereits 23 gespielte Ends auf dem Konto. Im Vergleich, Mitfavoritenteam Solothurn mit Skip Jens Niebur, das auf Rang zwei lag, hatte 2 Punkte und sechs Ends weniger.

Obwohl man die Führenden rein rechnerisch noch einholen könnte, glaubte in der Curling Halle in Nennigkofen niemand mehr daran. Dahinter gesellten sich auf der Zwischentabelle neben dem zweitplatzierten Curling Club Solothurn, zwei weitere Teams mit sechs Punkten und ebenfalls zwei Teams mit fünf Punkten. Vor Beginn der Finalrunde war zwischen Rang 2 und 6 also noch vieles möglich.

Favoritenteams Amba-Wengi gegen Solothurn

Wie erwartet gewann auch das fünfte Spiel Amba-Wenig souverän und holte damit den verdienten Sieg des 12. Ambassadoren Turniers. Dementsprechend zeigte sich der Skip von der Siegermannschaft Urs Dick sehr zufrieden. Angesprochen auf die Leistung des Gegners mit Skip Jens Niebur,  sagte Dick: «Ich war ein wenig enttäuscht darüber, dass unser Gegner in der Finalrunde so passiv aufgetreten ist, schliesslich ging es für sie ja noch um den zweiten Rang.»

Wenig profitiert von Niederlage

Solothurn fiel durch diese Niederlage auf den vierten Schlussrang zurück. Dank der solothurner Niederalge und Sieg im eigenen Spiel setzte sich das Team Solothurn-Wengi mit Skip Jürg Gnägi auf den zweiten Schlussrang. Wengi liess sich nicht beirren durch ständig wechselnden Curler im Team, die es erleiden musste wegen Krankheiten.

Dritter wurde der Curling Club Biber mit Skip Walter Schwaller. Das Abschneiden der Solothurner Teams war allgemein sehr erfreulich, von den sechs Finalrundenteams waren fünf aus Solothurn oder der unmittelbaren Umgebung. Einziger Exot der letzten Runde stammte aus dem Berner Oberland. Das Team aus Grindelwald mit Skip Monika Weibel erreichte den guten sechsten Schlussrang.

Den fünften Platz erkämpfte sich der Organisatorenklub Ambassadoren. Die Organisatoren zeigten sich mässig zufrieden, weil Sie im letzten Jahr zwei Anmeldungen mehr hatten als heuer. Aber allzu grosse Sorgen muss sich René Fuchs nicht machen, denn die Teams hatten grossen Spass an diesem Turnier und werden auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.