Die Partie begann für die Platzherren vielversprechend. Kalina kam zum ersten Abschluss, welchen der Gästekeeper hervorragend abwehrte (8.). Zehn Minuten später war es der junge Laus, der in den Strafraum eindringen konnte. Sein Schuss flog aber am Tor vorbei.

Mit zunehmender Spieldauer kam Laufen besser ins Spiel. Uebersax schloss einen Gegenangriff mit einem satten Schuss ab (27.). Die Grenchner nahmen diesen Warnschuss offenbar zu wenig ernst. Obwohl beide Teams Mühe hatten, auf dem klebrigen Terrain ihr Spiel aufzuziehen, war es Laufen, das in der 32. Minute nach einem Eckball durch Diseris mit 0:1 in Führung ging. Bedenklich war aus Grenchner Sicht nicht, wie das Tor fiel, denn Diseris stieg einfach am höchsten, sondern wie einfach Laufen zum Eckball gekommen war.

Nikolic bringt Hoffnung zurück

Die Platzherren suchten den sofortigen Ausgleich, doch Schnell im Basler Tor lenkte Bartlomes Kopfball mit wachem Reflex über die Latte. Als die Gäste durch Uebersax auf 0:2 erhöhten, schien die Partie vorzeitig entschieden zu sein. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause versuchte Trainer Kilchenmann, dann noch das Schlimmste abzuwenden. Prompt kam Bartlome gleich nach Wiederbeginn zur besten Einschussmöglichkeit bis zu diesem Zeitpunkt. Alleine vor Schnell sah er seinen Schuss aber am entfernten Pfosten vorbeizischen. Der eingewechselte Nikolic brachte mit dem Anschlusstreffer nochmals Hoffnung in Grenchens Reihen. Er erwischte Schnell zwischen den Beinen hindurch zum 1:2.

Krasse Fehlentscheide, wie etwa einen ungeahndeten Rückpass zum Goalie, brachten die Grenchner zehn Minuten vor Schluss noch mehr aus dem Konzept. Die Entscheidung fiel dann in der 86. Minute, als Weis von der Mittellinie alleine gegen Fleuti ziehen konnte und diesen abgeklärt zum 1:3 Schlussresultat bezwang.