Während die Transfertätigkeit bei den anderen Klubs rege ist, konnte man sich beim SVWE primär den  Meisterfeierlichkeiten widmen. Denn der  Kader war durch die frühzeitige Bekanntgabe der weltmeisterlichen Transfers von Joonas Pylsy und  Krister Savonen und der Ankündigung von Ikone Matthias Hofbauer, noch ein Jahr anzuhängen, bereits  ziemlich in Stein gemeisselt.

Die sieben Abgänge (Goalie Reich, Johnsson, Sesulka, Lehtinen, Krähenbühl, Wittwer und Schlüchter) werden nämlich neben den beiden Weltmeistern ausschliesslich aus den eigenen Reihen ergänzt. Aus dem U21-Meisterteam werden Verteidiger Jan Ziehli und Michal Dudovic und Goalie Yanick Flury fix ins NLA-Team integriert, dazu werden gleich mehrere der aktuell an der U19-WM engagierten Jungtalente regelmässig in den NLA-Trainingsbetrieb integriert, wie auch Radek Sikora Junior. Ebenso erhält Elias Wälchli eine Chance, sich auf höchstem Niveau zu bewähren.

Claudio Mutter und Dominik Alder verlängern vorzeitig

So ging es primär darum, die Vertragssituation bei den aktuellen Spielern zu optimieren. Die beiden Center,  Claudio Mutter (1996, seit vier Jahren beim SVWE), er hat erstmals ein Aufgebot für den A-Nati-Zusammenzug Ende Mai erhalten und Dominik Alder (1999, seit zwei Jahren beim SVWE)  haben ihren Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis Ende 2021 verlängert.

Und auch der dritte Ostschweizer im Bunde, Andrin Hollenstein (1997, seit zwei Jahren beim SVWE), der im Verlaufe der Saison zum Verteidiger umfunktioniert wurde, hat einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben. Alle drei, obwohl noch jung und entwicklungsfähig,  sind bereits wichtige Pfeiler im Team des SVWE und gehören auch der U23-Nati an.

Marc Mühlethaler neu im NLA-Staff

Bezüglich Staff konnte nach längerer Suche der Nachfolger von Simon Linder gefunden werden. Es ist mit Marc Mühlethaler ein alter Bekannter. „Mühli“ war beim SVWE in der Juniorenabteilung gross geworden, schaffte es ins NLA-Team,  war Mitglied des ersten Meisterteams, holte sich den Champions Cup und schaffte es bis in die Nationalmannschaft. Danach folgten die Wanderjahre bei den Tigers und ULA.

Dort beendigte er mit 37 Jahren nun seine Karriere und wechselt hinter die Bande. Er übernimmt die Funktion von Beni Keller, der interimistisch beim Meister als dritter Mann neben Berger/Sikora einsprang. Beim SVWE erhofft man sich von Mühlethaler vor allem eine verbindende Person vom Team in den Trainerstab, kennt er doch die Rolle als Spieler aus dem „EffEff“, weiss was es heisst für den SVWE zu spielen und kennt auch Trainer Thomas Berger noch aus seiner Zeit als Spieler.