Leichtathletik
Ein Streckenrekord und viele lachende Gesichter

Über 500 Läuferinnen und Läufern nahmen am 25. Bürenlauf teil. Mit den Kindern und den Walkern eingerechnet ergab sich mit 855 Startern sogar ein neuer Teilnehmerrekord.

Hans Peter Schläfli
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Solomon Tesfamariam lief in Büren allen auf und davon. hps

Solomon Tesfamariam lief in Büren allen auf und davon. hps

Solothurner Zeitung

Die 25. Austragung sollte zu einem ganz besonderen Ereignis werden. Dabei sah es um den Bürenlauf nicht immer so rosig aus. Nach 20 Austragungen stand er vor dem Aus. Dann übernahm der Lauftreff Büren die Organisation, und seither geht es steil aufwärts. «Wir wollen nicht grössenwahnsinnig werden, aber 1000 Teilneher ist nun wohl der nächste Rekord, den wir anstreben werden», sagte Heidi Bauder vom Organisationskomitee. Sie war auch mit dem Fest sehr zufrieden: «Vor allem bei den Kindern sind sehr viele Zuschauer gekommen, was natürlich für den Läufernachwuchs sehr motivierend ist.»

Schon nach der Hälfte der Strecke, auf dem Kulminationspunkt, waren die Positionen klar bezogen. Sowohl bei den Männern Solomon Tesfamariam als auch bei den Frauen Leanie Schweickhardt aus Fully hatten die Konkurrenz bereits klar distanziert und zogen einsam ihre Kreise. Andere hatten den Aufstieg wohl etwas unterschätzt – so wie der Zuchwiler Bauverwalter Peter Baumann: «Die ersten drei Kilometer sind flach und die bin ich zu schnell angegangen, deshalb litt ich danach etwas», sagte Baumann im Ziel. Aber auch er blieb mit rund 56 Minuten unter der Stunde, die sich die guten Hobby-Läufer als Limite vorgenommen hatten.

Der Sieger will zurückkommen

Die Verhältnisse waren ideal. Es war etwas kühl, aber die Blätter im Wald waren abgetrocknet. Denn wenn man auf nassen Blättern ausrutscht, dann verliert man viel Kraft und noch mehr Zeit. So aber purzelten diesmal die Rekorde, ja sie wurden pulverisiert: Sieger Tesfamariam beendete den Bürenlauf mit 37 Minuten und 25 Sekunden. Vor ihm hatte es noch keiner unter 39 Minuten geschafft. Er selber hielt den alten Rekord. «Es ist ein anspruchsvoller, aber auch ein sehr schöner Lauf, den ich wenn möglich nie auslasse», lobte der Steffisburger, und er versprach, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Bester Läufer aus der Region war der Utzenstorfer Christoph Sommer als Vierter. Hervorragend lief auch dem Einheimischen Heinz Lehmann, der Achter wurde. Er nahm zum vierten Mal am Bürenlauf teil. «Ich habe das Gefühl, das war meine beste Zeit», sagte der Lokalatador. Dass er so schnell ist, hat vielleicht auch etwas mit seinem Beruf zu tun: Lehmann ist der «Pösteler» von Büren an der Aare.

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