Eishockey
Ein Spaziergang wird es für Tabellenführer Olten trotzdem nicht

Die Powermäuse treffen in den nächsten drei NLB-Runden mit Martigny (Freitag), Thurgau (Sonntag) und den GCK Lions (Dienstag) auf drei Gegner, die in der hinteren Tabellenregion anzutreffen sind.

Adriana Gubler
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Pascal Annen.

Pascal Annen.

Von einer leichten Aufgabe will EHCO-Center Pascal Annen im Hinblick auf den Spielplan trotz den drei vermeintlich leichten, anstehenden Aufgaben nicht reden. «Wir wollen gewinnen und unseren Spitzenplatz verteidigen», sagt er bestimmt. «Das bedeutet, dass wir wie ein Leader auftreten und damit jedes Spiel und jeden Gegner ernst nehmen müssen.»

Gerade auch die heutige Partie gegen den Aufsteiger aus Martigny, der einen überaus furiosen Start in der zweithöchsten Liga hingelegt hat, mittlerweile aber in die hintere Tabellenregion abgerutscht ist, darf laut Annen nicht unterschätzt werden. Denn Oltens Nummer 19 erinnert sich nur zu gut an die erste Auswärtspartie dieser Saison gegen Martigny: «Es war damals wirklich ein hartes Stück Arbeit, diesen Sieg zu bewerkstelligen», sagt er schmunzelnd.

Damals, am 12. Oktober, ging der EHC Olten nach einem Doppelschlag in der 56. Minute mit 4:2 in Führung. Dies war aber noch nicht die Entscheidung. Denn in den letzten 18 Sekunden der regulären Spielzeit musste Olten zwei Gegentreffer hinnehmen. Den Sieg sicherten sich die Powermäuse anschiessend erst im Penaltyschiessen. Die darauffolgenden zwei Partien gegen Martigny im Kleinholz sahen hingegen ganz anders aus: Bei beiden waren die Oltner Eishockeyaner jeweils dominierend (10:3, 5:2) und holten sich verdient das Punktemaximum.

Um auch beim vierten Aufeinandertreffen mit den Wallisern zu punkten, bedarf es einer soliden Startphase, meint der 26-jährige Annen. Und er erklärt: «Am Dienstag gegen Basel zeigten wir eher einen schwachen Start und gerieten in Rückstand. Das wollen wir heute in Martigny besser machen und alles daran setzen, selber früh in Führung zu gehen.» Pascal Krebs, der am Dienstag noch krankheitshalber passen musste, wird heute im Wallis wieder mit von der Partie sein. Dagegen fehlen Haldimann, Parati, Schild und Schnyder weiterhin verletzungsbedingt.