Eishockey NLB
Ein Playoff-Auftakt nach Mass für den EHC Olten mit hohem Sieg

Olten ist optimal in die Viertelfinal-Serie gegen La Chaux-de-Fonds gestartet. Dank eines phänomenalen Mitteldrittels, in dem Olten den Gegner phasenweise an die Wand spielte, gewannen die Einheimischen den Auftaktmatch vor 4205 Zuschauern mit 5:0.

Markus Angst
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5:0 im ersten Spiel: Oltens Romano Pargätzi (li.) und Goalie Tobler haben alles im Griff.Hr. Aeschbacher

5:0 im ersten Spiel: Oltens Romano Pargätzi (li.) und Goalie Tobler haben alles im Griff.Hr. Aeschbacher

HR.Aeschbacher

3:0 entschieden die Oltner den begeisternden Mittelabschnitt zu ihren Gunsten. Und damit war La Chaux-de-Fonds noch gut bedient. Nachdem Tschuor und Truttmann in der 25. Minute mit einem Doppelschlag innert 21 Sekunden von 1:0 auf 3:0 erhöht hatten, spielten sich die Platzherren in einen eigentlichen Spielrausch. «Die beiden schnellen Tore haben den Neuenburgern das Genick gebrochen», sagte EHCO-Captain Sandro Tschuor. «Denn sie wussten, dass man in Olten nach einem Drei-Tore-Rückstand nicht mehr zurückkommen kann.»

Fast jede Kombination führte in der Folge zu einem Torschuss und Gästegoalie Ciaccio hatte alle Hände voll zu tun. So hatten die Oltner nach Di Pietros Powerplaytreffer zum 4:0 in der 31. Minute drei weitere hochkarätige Chancen. «Es war dies», so EHCO-Trainer Scott Beattie, «wohl eines der besten Drittel in dieser Saison.» Den erstaunlich blassen Neuenburgern blieb dabei nur die Rolle der Statisten. Richtig gefährlich wurde es vor dem Oltner Tor nur selten. So etwa in der 30. Minute, als Kast im Powerplay ebenso am EHCO-Keeper scheiterte wie Mondou in der 40. Minute im Unterzahlspiel.

Etwas ausgeglichener wurde die Partie erst wieder im Schlussdrittel. Aber da war der Mist natürlich längst geführt – erst recht, als Di Pietro in der 44. Minute mit seinem zweiten Powerplaytreffer zum 5:0 sämtliche Spekulationen beendete.

Blieb einzig die Frage nach dem Shutout für Tobler offen – und auch diese wurde ganz nach dem Geschmack der EHCO-Fans beantwortet. Entsprechend zufrieden mit seinen Schützlingen war Scott Beattie: «Wir hatten einen Plan, wir hatten ein System.» Doch für Beattie ist klar, «dass wir am Sonntag in La Chaux-de-Fonds einen stärker spielenden Gegner zu erwarten haben.»

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