Zuchwil Regio

Ein «Murphy-Game» für Zuchwil Regio – Solothurner verlieren den Klassiker gegen Lyss mit 4:8

Die Solothurner verlieren den Klassiker gegen Lyss  mit 4:8.

Die Solothurner verlieren den Klassiker gegen Lyss mit 4:8.

Da passte nicht wirklich sehr viel zusammen im Match des EHC Zuchwil Regio gegen Lyss. Fazit: Die Solothurner verlieren den Klassiker mit 4:8.

Der US-Ingenieur Edward A. Murphy hat einmal gesagt «Anything that can go wrong will go wrong» (Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen). Eine Gesetzmässigkeit, die sich im Fall des EHC Zuchwil beim Derby gegen Lyss gnadenlos bestätigte.

Schon nach gut vier Minuten eröffnete der langjährige Zuchwil-Stürmer Matthias von Dach, das Skore für Lyss. 68 Sekunden später schepperte es aufs Neue im Kasten der Hausherren. Diesmal war Marc Balsiger der herzhafte Absender der Post. Fehlstart perfekt also für Zuchwil. 

Chancen nicht genutzt

An Chancen fehlte es den Einheimischen indes nicht. Allein mit deren Ausnutzen im rechtzeitigen Moment haperte es kolossal.  Als Matter kurz nach Beginn des Mitteldrittels  doch den Anschlusstreffer markierte, antwortete Lyss wenig später mit gleich drei Toren innerhalb von vier Minuten. Damit war die Sache gegessen.

Allein, vor dieser matchentscheidenden Triplete hatte Zuchwil  beste Möglichkeiten, auszugleichen und damit dem Spiel einen neuen Drive zu geben. «Das war nicht unser Tag», hielt Zuchwil-Regio Sportchef Walter Ulrich fest. Und: «Lyss hat aber auch sehr gut gespielt; wir dagegen haben zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht.»

Man sieht sich wieder

Nicht genug damit, dass das Spiel für Zuchwl Regio nach 40 Minuten gelaufen war. Im Schlussdrittel gab es obendrauf noch die Höchststrafe. Bruno Blatter, in der Saison 2013/14 bei Zuchu engagiert, traf gleich zwei Mal in Unterzahl (!) für Lyss.

«Nein, ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon Mal zwei Shorthander in einem Drittel erzielt hätte», freute sich der 30-jährige Berner, dessen Wurzeln beim EHC Burgdorf gründen. Ein Moment fürs Poesiealbum für ihn also.

Wobei: «Unsere ganze Mannschaft hat einen sehr guten Job gemacht, darum haben wir gewonnen», meinte Blatter. Den hohen Unterhaltungswert des Spiels führte der als Projektleiter in einem Architekturbüro tätige Bernerdarauf zurück, «dass es halt ein Klassiker ist. Spiele zwischen uns und Zuchwil sind immer besonders.»

Baldiges Wiedersehen

Aufgrund dessen, dass heuer «nur» sieben Teams in der Zentralschweizer 1.-Liga-Gruppe mittun, treffen alle Mannschaften während der Qualifikation je fünf Mal aufeinander. «Wir sehen uns also wieder», schmunzelt Walter Ulrich.

Nun, man kann davon ausgehen, dass es irgendwann es dieser «Best-of-Five-Serie» dann auch für Zuchwil gegen Lyss klappt. Der letzte Sieg der Solothurner liegt nun nun nämlich doch schon ein Weilchen (Januar 2016) zurück.

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