Tennis

Ein fast perfekter Auftakt für den TC Froburg Trimbach

Luca Giacomelli feierte gegen Neuenburg seinen ersten Sieg in der NLA.

Luca Giacomelli feierte gegen Neuenburg seinen ersten Sieg in der NLA.

Der amtierende Schweizer Meister ist mit einem 6:3-Auswärtssieg gegen CT Neuchâtel in die neue Nationalliga-A-Interclubsaison gestartet.

Das Auftaktspiel in Neuenburg war für die Trimbacher eine äusserst wichtige Begegnung, denn aller Voraussicht nach werden sie mit die Neuenburgern um den vierten Rang hinter den Spitzenteams Genf, GC und Seeblick ZH kämpfen. Dieser vierte Rang berechtigt als letzter Platz zur Teilnahme an der Finalrunde. Umso wichtiger war es für den TC Froburg, im Direktduell vorlegen zu können. Und genau das hat das Team von Captain Bartolomé Szklarecki getan.

Yann Marti, Neuzugang Sandro Ehrat und der clubeigene Junior Luca Giacomelli waren es, die ihre Einzelpartien allesamt souverän in zwei Sätzen gewonnen haben. „Vor allem der Sieg von Luca hat uns in dieser Deutlichkeit überrascht, aber er hat sehr souverän gespielt“, lobt der Teamverantwortliche Peter Gubler. Für Giacomelli war es eine Premiere: Er gewann gegen Mathieu Guenat sein erstes NLA-Einzel überhaupt. Dass Marti und Ehrat ihre Einzelpartien gewinnen, durfte aufgrund der Papierform erwartet werden. Den vierten Trimbacher Zähler in den Einzelmatches holte der Pole Michal Przysiezny. Die letztjährige Nummer eins lief diesmal auf Position zwei auf und gewann nach einem Fehlstart gegen den Argentinier Tomas Lipovsek Puches mit 2:6, 7:6, 6:1.

Überraschende Niederlage von Vacek
Für die Trimbacher wäre aber gar noch mehr drin gelegen als eine 4:2-Führung nach den Einzelpartien. Die deutsche Nummer eins Nils Langer gewann bei seinem Debüt im Dress des TC Froburg den ersten Satz gegen Facundo Arguello mit 7:6, verletzte sich aber danach am Handgelenk und musste die Partie zu Beginn des dritten Satzes aufgeben. Die Niederlage von Martin Vacek, der gegen den schwächer eingestuften Luca Margaroli verlor, kam unerwartet. Routinier Vacek hatte im Entscheidungssatz noch mit 3:0 geführt und hatte die Chance, auf 5:2 davon zu ziehen. Doch er liess diese Möglichkeit aus und musste sich am Ende mit 4:6 im dritten Satz geschlagen geben.

Heimspiel gegen Seeblick ZH
Vacek rehabilitierte sich dann aber im Doppel, das er an der Seite seines Landsmannes David Novak in zwei Sätzen gewann. Den sechsten Punkt für die Trimbacher brachte das Duo Przysiezny/Marti ins Trockene, die auf Position eins in einem engen Spiel im Champions Tie Break gewannen. Sandro Ehrat, der mit Jeremy Moser antrat, musste sich dagegen knapp geschlagen geben. „Mit dem 6:3 können wir gut leben. Wir haben jetzt drei Punkte Vorsprung auf unseren direkten Konkurrenten im Kampf um die Finalrundenteilnahme, aber wenn die Verletzung von Nils nicht gewesen wäre oder wenn Martin sein Spiel durchgezogen hätte, wäre gar ein 7:2 dringelegen“, so Gubler.

Die Trimbacher treffen am Donnerstag (ab 11 Uhr) zu Hause auf Seeblick ZH, das seine erste Partie gegen die Grasshoppers ebenfalls gewonnen hat. Das Duell mit dem Aufsteiger, bei dem unter anderem Robin Roshardt mitspielt, der im letzten Jahr noch für Trimbach um Punkte gekämpft hatte, verspricht hochklassigen Tennissport. „Es wird eine sehr ausgeglichen Partie, bei der jedes Match hart umkämpft sein wird“, prophezeit Gubler. Wer keine Zeit findet, das Duell gegen Seeblick live vor Ort zu verfolgen, der kann dies online via Livestream tun. 

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