Beachvolleyball
Ein bunt gemischtes und internationales Feld in Grenchen

Eigentlich stehen die B-Kategorien eher den regionalen Spielern offen, doch in Grenchen mischten auch NLA-Spieler und internationale Akteure mit. Darunter die Aargauer NLA-Spieler Bruno Essig und David Heimgartner, aber auch drei Deutsche.

Hans Peter Schläfli
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Beachvolleyball in Grenchen
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Dominique Roth (Bettlach) bedient Miriam Niklaus (Solothurn).
Nadine Späti (Rüttenen) bedient Stephanie Kaufmann (Aeschi).
Nadine Späti (Rüttenen) spielt den Pass auf Stephanie Kaufmann (Aeschi).
Stephanie Kaufmann (Aeschi) in Aktion.

Beachvolleyball in Grenchen

hps

Seit 1997 verfügt die Volleyballsektion des Turnvereins Grenchen im Turnerstadion über zwei eigene Beachfelder, 2007 wurde die Anlage um ein drittes Feld erweitert und heute steht auch ein kleines Häuschen zur Verfügung, was die Durchführung von Turnieren zum Vergnügen macht.

So auch über das vergangene Wochenende, als im Rahmen der «Swiss Beach Turniere» gespielt wurde. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen standen Turniere der Kategorien B3 und B1 auf dem Programm, wobei jedes Zweierteam dank des Verlierertableaus mindestens zu zwei Spielen kam.

Die Stimmung war familiär und die Verhältnisse meistens ideal, nur am Nachmittag kam jeweils der Wind manchmal etwas auf. Schade nur, dass keine Zuschauer den Weg ins Turnerstadion fanden.

«Das ist leider meistens so», sagte Chantale Zwygart, die das Turnier organisierte, «meistens kommen nur ein paar Eltern und Freunde der Teilnehmer.»

Bunt gemischtes, hochklassiges Feld

Eigentlich stehen die B-Kategorien eher den regionalen Beachvolley-Spielern offen, aber bei den Männern B1 war in Grenchen mit den Aargauer NLA-Spielern Bruno Essig und David Heimgartner, aber auch drei Deutschen und mit dem Australier Pascal Radic ein bunt gemischtes, hochklassiges Feld beteiligt.

Im Final setzten sich dann die beiden Luzerner Thomas Helbling und Tobias Meier gegen die topgesetzten Philipp Noever und Thomas Wicky durch.

Bei den Frauen B3, wo der Plausch wirklich mehr im Vordergrund steht, gab es eine Überraschung, setzte sich doch im Final das nur als Nummer 7 gesetzte Duo Vanessa Wiestner (Solothurn) und Larissa Kropf (Subingen) gegen die Bernerinnen Claudia Koller und Stephanie Kolb durch.

Keine Chance hatten dagegen die Paarungen aus der näheren Region angesichts der starken Konkurrenz bei den Frauen B1. Die Grenchnerin Chantal Zwygart belegte zusammen mit der Bernerin Tamara Bühlmann den siebten Rang, Nadine Späti (Rüttenen) und Stephanie Kaufmann (Aeschi) wurden fünfte.

Immerhin stiessen Miriam Niklaus (Solothurn) und Dominique Roth (Bettlach) bis in den kleinen Final vor, dort verloren sie aber gegen die top gesetzten Roxana Wenger und Celine Gut.

Eher überraschend gewonnen wurde das Turnier von Milena Groppa (Obergösgen) und Jaqueline Rütsche (Trimbach), mit denen man anhand der bisher auf der «Swiss Beach Tour» eroberten Klassierungspunkte nicht gerechnet hätte.