Vor dem Spiel lagen die Gerlafinger noch auf dem zweitletzten Tabellenrang und die Bellacher sassen im Mittelfeld auf Platz sieben. Dieses Bild entsprach gar nicht dem Gezeigten. Als Karakas in der 14. Minute mit einem 20-Meter-Hammer den Ball im Netz versenkte, war der Mist eigentlich schon geführt: ein Traumtor für den Gerlafinger und die Führung für sein Team. Von diesem Zeitpunkt an stagnierte die Leistung der Gäste aus Bellach, nur vereinzelt kamen sie zu Torchancen, die meist nur mit Schüsschen abgeschlossen wurden.

Bellach konnte seit dem Start der Rückrunde noch nie gewinnen und holte lediglich ein Unentschieden heraus. Gerlafingen war da bedeutend effektiver: Es wurde bisher nur einmal besiegt in der Rückrunde. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sieht die Tabellensituation nun besser aus für die Gerlafinger.

Petrovic seelenruhig zum 2:0

Nur sechs Minuten nachdem das erste Tor den Bellachern den Kampfgeist raubte, schob Petrovic nach einem herrlichen Querpass im Strafraum seelenruhig zum 2:0 ein. Bis zur Halbzeit schraubte Gerlafingen einen Gang zurück und Bellach vermochte nicht hochzuschalten. Der einsetzende Nieselregen zu Beginn der zweiten Hälfte schien das Spiel nicht sonderlich zu beeinflussen. Einziger Kritikpunkt der Partie war der Schiedsrichter, der immer wieder fragwürdige Entscheidungen traf und beide Trainer zur Weissglut trieb.

Genügsame Gerlafinger

Überraschenderweise schien der vor der Partie besser platzierte Verein kein Rezept zu finden, die Abschlüsse waren immer noch ungenügend. Gerlafingen hingegen schien sich auf den Lorbeeren auszuruhen und so kamen die Bellacher doch noch einmal ins Spiel zurück – kämpferisch jedenfalls.

Auf dem Papier standen nach wie vor zwei Tore für Gerlafingen und keines für Bellach. Die 71. Minute hätte dem Spiel aber noch eine Wende geben können, als der eingewechselte Bellacher Lulezim ganz alleine vor dem Torhüter stand und die Chance kläglich vergab. Mehrere Male schoss der Ball am Tor der Gerlafinger vorbei – Goalie Stanic liess sich aber nie aus der Ruhe bringen. Nach einer vom Torschützen Karakas getretenen Ecke konnte der gross gewachsene Kovacevic mit dem Kopf den Sack zumachen und seiner Mannschaft die drei wichtigen Punkte gegen den Abstieg sichern.