Swiss League

EHCO-Spiel verschoben, weil Kloten wegen Corona-Fall in Quarantäne muss - Olten spielt dafür am Freitag gegen Thurgau

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Der EHC Olten hat erst in der vergangenen Woche die zehntägige Quarantänezeit abgeschlossen und hätte an diesem Mittwoch wieder in den Meisterschaftsbetrieb einsteigen sollen. Die Vorfreude auf den Restart war gross.

Doch nun hat das Virus zugeschlagen - nein, nicht wieder beim EHC Olten, sondern erstmals bei Gegner Kloten, der bislang unversehrt geblieben ist. So findet das Spiel vom Mittwochabend im Kleinholz nicht statt und muss verschoben werden, genauso wie die weiteren Spiele von Kloten gegen die GCK Lions und Langenthal.

Mammutprogramm: 5 Spiele in 9 Tagen

Weil derzeit auch die EVZ Academy noch die letzten drei Quarantänetage absitzt, kann der HC Thurgau am Freitag nicht in Zug antreten.

Das brachte die Verantwortlichen auf die Idee, die beiden (wieder) gesunden, spielfreien Teams Olten und Thurgau gegeneinander antreten zu lassen. Am Montagnachmittag wurden diese Bemühungen bestätigt: Die ursprünglich auf den 27. Oktober angesetzte und dann auf den 7. Januar verschobene Partie wird neu diesen Freitag, 13. November um 19.45 Uhr im Stadion Kleinholz, über die Bühne gehen.

Die zwei zusätzlichen Trainingstage kommen dem EHC Olten, der sich derzeit im täglichen Training wieder an einen Rhythmus gewöhnt und somit etwas mehr Zeit hat für einen Aufbau, nicht mal ungelegen. Dafür stehen die Powermäuse vor einem Mammutprogramm und dürfen also ab Freitag innert 9 Tagen nicht weniger als 5 Spiele absolvieren - sofern nicht wieder irgendwo das Coronavirus zuschlägt.

So oder so, es gilt soweit für alle Eishockeyklubs derzeit nur eines: Mit Spontanität und raschem Handeln durch die Krise.

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