Eishockey

EHC Olten verliert in Lausanne mit 2:5

Am Boden: Die Oltner brachten auch in Lausanne nur wenig Konstruktives aufs Eis. Foto: Aeschbach

Am Boden: Die Oltner brachten auch in Lausanne nur wenig Konstruktives aufs Eis. Foto: Aeschbach

Der EHC Olten bezieht in Lausanne eine schmerzhafte 2:5-Niederlage. Auch in der fünften Auswärtspartie der Saison gelang es dem EHC Olten wieder nicht, die verheissungsvollen Prädikate aus den bisherigen Heimspielen einbringen zu können.

Auch in der fünften Auswärtspartie der Saison gelang es dem EHC Olten wieder nicht, die verheissungsvollen Prädikate aus den bisherigen Heimspielen einbringen zu können. Wie schon gegen die GCK Lions und zuletzt auch in der Ajoie enttäuschten die Oltner. Immerhin hiess der Gegner diesmal Lausanne, seines Zeichens Tabellenführer der NLB. Nichtsdestotrotz wurden die Gäste in der Malley den eigenen Ansprüchen nur sehr sporadisch gerecht. Zu Beginn zum Beispiel, als sie das Spiel in den Griff zu kriegen schienen, bis die erste Zweiminutenstrafe der Partie eine unheilvolle, knapp vier Minuten andauernde Phase einläutete. Blumenthal hatte für seinen Stockschlag kaum Platz genommen, da knallte Kamerzin den Puck von der blauen Linie zum 1:0 ins Netz.

Lausanne drückte weiter, und nachdem Genoway den zweiten Treffer der Partie noch verpasst hatte, machte es Leeger in der 11. Minute besser. Unter gütiger Mithilfe von Goalie Kropf erhöhte er von rechts aussen zum 2:0. Und als genau eine halbe Minute später Genoway doch noch traf, reagierte EHCO-Trainer Colin Muller. Er brachte Michael Tobler, der in der Folge eine beinahe tadellose Leistung ablieferte.

Erdrückendes Forechecking

Ähnliches konnte man von seinen Vorderleuten auch nach der frühen Vorentscheidung nicht sagen. Es mag ein wenig Pech sein, dass der HC Lausanne für einmal bereits zu Saisonbeginn sein Potenzial ausschöpft - und das nicht zu knapp. Die Waadtländer verfügen, über sämtliche vier Linien gesehen, über ungemein viel offensive Power und waren über die gesamte Spieldauer ein steter kollektiver Gefahrenherd für die EHCO-Defensive - selbst mit einem Mann weniger. Und doch müssen sich die Oltner vor allem an der eigenen Nase nehmen für die 2:5-Abfuhr am gestrigen Abend. Denn die hatte ihren Ursprung am völlig ungenügenden Spiel nach vorne. Von (einem gepflegten) Aufbau konnte bei den Gästen keine Rede sein, nur ganz selten fanden die Pässe in die neutrale Zone oder nach vorne in die Spitze einen Abnehmer, und wenn, dann wurde die Scheibe vom Empfänger oft verstolpert. Die vielen technischen Unzulänglichkeiten waren bei den Oltnern übrigens immer wieder auszumachen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass sich der EHCO in Lausanne nicht derart ausspielen lassen darf, wie es gestern des Öfteren vorkam. Gegen La Chaux-de-Fonds ist definitiv eine Reaktion gefragt. Gelingt sie nicht, steuern die Mannen von Colin Muller einem unangenehmen Oktober entgegen.

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