Eishockey
EHC Olten: Des Playoff-Halbfinals schlicht und einfach nicht würdig

Der EHC Olten verliert das 6. Spiel des Playoff-Halbfinals gegen La Chaux-de-Fonds auswärts mit 3:7 und verliert damit die Serie mit 2:4. Der überlegene NLB-Qualifikationssieger scheitert damit völlig überraschend bereits im Playoff-Viertelfinal.

Michael Forster
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Lange Gesichtern bei den Oltnern nach dem Playouff-Out.

Lange Gesichtern bei den Oltnern nach dem Playouff-Out.

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Einen schlechteren Start als im Heimspiel vom Sonntag, da war man sich aufseiten des EHCO eigentlich einig, kann man eigentlich nicht erwischen. Denkste! Brauchte Gegner La Chaux-de-Fonds auf fremdem Eis 26 Sekunden zur ersten Führung, so waren es gestern noch deren 22.

So verlor der EHC Olten gestern Abend gegen die Neuenburger zum vierten Mal und schied damit trotz überlegenem Qualifikationssieg bereits in den Playoff-Viertelfinals aus. 3:7 lautete das Verdikt in Spiel sechs zum Schluss.

Mondou wurde bei erstbester Gelegenheit in der Mitte völlig vergessen, und schon waren die ganzen Pläne des Qualifikationssiegers in der Startminute über den Haufen geworfen.

Wieder so ein ultrafrüher Gegentreffer, obwohl man mittlerweile, noch dazu auf fremdem Eis, um die Anfangsoffensive der Neuenburger weiss.

Hätten die Einheimischen nur einen Tick konsequenter agiert, respektive wäre der Puck nicht über den Stock eines erneut völlig freistehenden Neuenburgers gesprungen, so hätte es nach etwas mehr als acht Minuten wohl bereits 2:0 geheissen.

Entscheidung innert 136 Sekunden

Die Entscheidung fiel dann schliesslich im Mitteldrittel, als La Chaux-de-Fonds die Entscheidung mit drei Toren innert 136 Sekunden herbeiführte und den EHCO aus den Playoffs bugsierte.

So ging es in den letzten 20 Minuten einzig noch darum, sich einigermassen anständig aus der Saison 2013/14 zu verabschieden.

Dank dreier Treffer durch Bagnoud, Truttmann und Hirt gelang immerhin dies noch. Es war teilweise wieder ganz ansehnlich, was die Gäste zeigten, allein, es kam zu spät. Die vielen, viel zu vielen Fehler aus den Minuten zuvor, die unentschuldbaren Disziplinlosigkeiten auch, wogen ganz einfach zu schwer.

Er habe schon schlimmere Spiele erlebt, meinte Captain Marco Truttmann zwar ein paar Minuten nach Spielschluss.

Doch: «Ich weiss gar nicht, ob ich überhaupt schon einmal in der 1. Runde ausgeschieden bin.» Truttmann zeigte sich sprachlos und war logischerweise enttäuscht.

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