Eishockey

EHC Olten: Das erste Mal war meist schon das vierte Mal

Der EHC Olten bereitet sich auf die neue Saison vor.

Der EHC Olten bereitet sich auf die neue Saison vor.

Am Montag nahm der EHC Olten das Eistraining auch ganz offiziell wieder auf. Bei einigen Spielern war bereits Nervosität vorhanden, bei anderen kommt das Herzklopfen erst vor dem ersten Einsatz in der Meisterschaft.

Wenn das erste offizielle Eistraining dann stattfindet, wenn alle Mann an Bord sind, dann war gestern beim EHC Olten der Kick-off zur neuen Saison. Tatsächlich war es für die meisten Spieler aber bereits der vierte solche Bodenkontakt im mannschaftsinternen Rahmen. Dreimal hatten sich viele Akteure schon in Basel wieder an die Unterlage gewöhnt. Allerdings stand dabei noch das «Mätschle» im Zentrum.

Jetzt wirds ernst

Als gestern Heikki Leime das Kommando übernahm, war der Fokus schon viel zielgerichteter. «Eine gewisse Nervosität und ein Kribbeln sind vor dem ersten Training normal», gestand der von Ambri zugezogene Verteidiger Reto Kobach. «Für mich ist noch alles neu.»

Stefan Hürlimann, der als Stürmer zuletzt in den Diensten der Rapperswil-Jona Lakers stand, relativierte dagegen: «Die grosse Nervosität kommt vor dem ersten Meisterschaftseinsatz. Die Erwartungen an die neuen Spieler werden hoch sein.» Kobach und Hürlimann lebten sich in ihrem neuen Verein während der vergangenen Kick-off-Woche, die eine zusätzliche Gelegenheit zur vorzeitigen Rückkehr aufs Eis bot, gut ein.

Förderung auf allen Ebenen

Dass die Spieler des Fanionteams während fünf Tagen den Nachwuchs in drei Altersgruppen weiterzubringen versuchten, werteten beide als gute Erfahrung. «Als Trainer muss man sich einiges überlegen, was man verlangen kann», sagte Reto Kobach. «Eine Herausforderung bestand darin, effektiv alle zu fordern», bemerkte Stefan Hürlimann, da die Altersspanne innerhalb einer Gruppe recht gross gewesen sei.

Jugenderinnerungen flackerten auf

Den früheren Ajoie-Keeper Matthias Mischler erinnerte die Woche mit dem Nachwuchs an frühere ebenso gelungene Erfahrungen mit den Junioren im Jura und bei Bern.

Während Shayne Wiebe in die Oltner Kick-off-Woche integriert war, die in seinen Augen ähnlich funktionierte wie vergleichbare Ausbildungslager in seinem Heimatland Kanada, sammelte sein Landsmann Justin Feser in Übersee die meiste Eiserfahrung im Team. Mit anderen Profis organisierte er sich in seiner Heimatstadt Red Deer über zehn gemeinsame Trainings, bevor er auf Vermittlung seines Agenten an einem Drill Camp teilnahm. Doch gut Ding will auch bei ihm in den nächsten Wochen noch Weile haben: «Es braucht Zeit, um auf 100 Prozent kommen.»

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