Eishockey
EHC Olten: «Das darf nicht mehr in unseren köpfen sein»

Beim EHC Olten sind die Erinnerungen an die erste Saison-Derby nicht die besten. Es sei eine der schlechtesten Phasen in der bisherigen Saison gewesen, sagt Olten-Stürmer Martin Wüthrich. Am Dienstag will er es besser machen.

Drucken
Teilen
Martin Wüthrich vom EHC Olten

Martin Wüthrich vom EHC Olten

Keystone

Die Erinnerungen an das erste Derby der Saison, das Langenthal in Olten mit 5:4 gewonnen hat, sind beim EHC Olten nicht die Besten. Die ersten zehn Spielminuten beispielsweise, ein Derbyauftakt, dem Olten-Stürmer Martin Wüthrich (27), exakt vier Wochen danach, ein leises Lächeln abringt. «Ja», bestätigt er, «das war tatsächlich eine der schlechtesten Phasen in der bisherigen Saison. Sie hatten kaum drei richtige Chancen und erzielten drei Tore.» Als zweites Beispiel nennt Wüthrich das Spiel gegen Sierre, als sich sein Team in der gleichen Überzahl zweimal erwischen liess und das Spiel am Ende mit 2:5 verlor. Szenen oder Spielabschnitte wie die eben erwähnten dürften in den Gedanken der Akteure keinen Platz haben, sagt der Wangner hingegen deutlich. «So ein Auftakt in ein Spiel, der darf nicht mehr in unseren Köpfen sein.» Nach einem super Start in die Saison habe man immer wieder Hänger im Spiel gehabt und meistens gleich mehrere Tore auf ärgerliche Art und Weise erhalten. «Wir dürfen nicht das Gefühl haben, dass 50 Minuten gutes Hockey für den Sieg reichen», fordert er, «sondern Drittel für Drittel nehmen.»

Im ersten Derby war SCL-Goalie Marc Eichmann eine Schlüsselfigur. «Er zog damals wirklich einen super Abend ein», gesteht Wüthrich ein, «er hielt sein Team im Spiel. Über die ganze Saison gesehen, kommt er aber sicher nicht an die Konstanz eines Urban Leimbacher heran.» (mf)

Aktuelle Nachrichten