Der FC Egerkingen lag zum Pausenpfiff im Aufstiegsspiel gegen Blustavia zwar auf Kurs, doch mit dem 1:1 konnte das Team von Trainer Xhevi Dullaj nicht zufrieden sein. Dabei begann die Partie gegen den bereits aufgestiegenen SC Blustavia optimal für den FCE. Hasani und Besnik Rudaj kombinierten sich in der 10. Minute durch die gegnerischen Reihen. Am Ende hatte Kura nach einem perfekten Querpass von Hasani das leere Tor vor sich und liess die Zuschauer auf der Mühlematt erstmals jubeln. Trotz hundertprozentigen Torchancen schaute aber kein weiterer Treffer mehr heraus für die Egerkinger.

Blustavia besser aus der Kabine

Blustavia kam zwar besser aus der Kabine, doch das Heimteam überstand die viertelstündige Druckphase der Gäste unbeschadet. Goalie Fernandez klärte unter anderem einen Schuss von Torre aus knapp fünf Metern. In der 61. Minute folgte die entscheidende Szene: FCE-Stürmer Tuqi spedierte einen Freistoss scharf und präzise in den Sechzehner und Hasani verlängerte per Kopf zum 2:1. Der abermalige Führungstreffer gab dem Heimteam Auftrieb; doch die Dullaj-Elf sündigte im Abschluss: Hysni Dullaj knallte das Leder in der 68. knapp über die Querlatte und Tuqi scheiterte in der 76. Minute aus kurzer Distanz an Haller.

Aufstieg unbedingt gewollt

So musste Egerkingen in der Schlussphase noch einmal zittern. Allerdings nur um den Drittliga-Meistertitel. Weil Iliria immer noch führte, hätte dem FCE auch ein Unentschieden für den Aufstieg gereicht. Nachdem Aussenverteidiger Slishani in der 89. Minute noch einmal einen gegnerischen Abschluss auf der Linie geklärt hatte, war es dann aber vollbracht: Egerkingen schafft als bestes Drittliga-Team der Saison 2013/14 den direkten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse des Kantons. «Am Schluss können wir von einer super Saison reden», strahlte Xhevi Dullaj, «obwohl unser Aufwand nicht immer optimal war, haben wir die Erwartungen erfüllt.» Die Mannschaft verfüge zweifellos über die nötige Qualität, habe sich in den wichtigen Spielen zusammengerissen und das gemacht, was verlangt wurde. «Die Spieler haben gezeigt, dass sie den Aufstieg unbedingt wollten, doch jetzt wollen wir auch in der 2. Liga bleiben», schloss Dullaj und wurde sogleich wieder von seinem ausgelassen feiernden Team in Beschlag genommen.