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Dulliken-Trainer: «Wir werden nicht übermütig, nur weil es momentan gut läuft»

Nach einem guten Start kassierte Dulliken in der 2. Liga inter vier Niederlagen in Serie. Am Sonntag (14 Uhr) trifft der Aufsteiger auf Kilchberg-Rüschlikon. Trainer Cafer Suna ist überzeugt, dass sein Team gegen jeden in der Gruppe eine Chance hat.

Hans Peter Schläfli
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Wohin geht der Weg von Cafer Suna? Archiv/hps

Wohin geht der Weg von Cafer Suna? Archiv/hps

Hans Peter Schläfli

Herr Suna, wie sind Sie mit den bisherigen Leistungen Ihrer Mannschaft zufrieden?

Cafer Suna: Ich bin sehr zufrieden. Wenn ich vergleiche, wie es den anderen Solothurner Vertretern jeweils lief, bin ich sogar glücklich darüber, wie es Dulliken läuft.

Was macht Dulliken besser als andere Mannschaften der Region, die in dieser undankbaren Liga gescheitert und danach in eine Krise gestürzt sind?

Ich denke, dass es richtig war, auf junge, hungrige Spieler der Region zu setzen, die zwar das Talent für die 2. Liga inter mitbringen, aber das zuerst noch beweisen müssen. Deshalb stimmt der Einsatz, und über den Kampfgeist finden wir zu unserem Spiel. Ich wollte mit Dulliken beweisen, dass das möglich ist. Man muss nicht unbedingt viele Routiniers holen, die bezahlt werden wollen, um in dieser Liga zu bestehen.

Warum wurden mit Evrim Cengiz von Egerkingen, Samuel Da Silva von Aarburg, Endri Berisha vom FC Bern und Philipp Meier von Oftringen in dieser Woche noch vier Verstärkungen verpflichtet?

Es ist nicht etwa so, dass wir übermütig geworden sind und nun unrealistische Ziele ansteuern wollen, nur weil es gut läuft. Wir haben gleich mehrere Spieler, die wegen Verletzungen länger fehlen werden. Plötzlich wurde mein Kader zu klein, und deshalb bin ich froh, dass wir uns noch verstärken konnten.

Nun kommt mit Kilchberg-Rüschlikon eine der starken Zürcher Mannschaften nach Dulliken, von denen gesagt wird, dass sie viel Geld in die Mannschaft stecken können. Wie stehen die Chancen?

Die Kilchberger sind sicher ein starker Gegner, aber ich bin überzeugt, dass wir gegen jede Mannschaft in unserer Gruppe eine Chance haben. Dazu wird es aber wieder den vollen Einsatz jedes Spielers brauchen. So haben wir bisher auch gegen die anderen Zürcher Teams gut abgeschnitten.

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